Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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312 Schiffbauknnft.

laufen, nehme man ein Stück feine Pappe oder eineSpielkarte, oder auch ein Stück steifes Papier, schneidedas eine Ende derselben ganz genau an einem gu-ten Lineal gerade, und lege es mit der geraden Seitewie ein Lineal an die Punkte a m, so daß die Ent-fernung der beiden auf der Karte bemerkten Punkte js m auf dem Spantenriß gleich sei. Die beidenMerkzeichen für diese Punkte auf der Karte, müssendürch ein willkührliches Zeichen unterschieden wer-den, damit man das Ende der Sente, welche aufdas Hauptspant trifft, von dem Ende derselben aufdem Spiegelspant unterscheiden könne. Diese Kartelegt man aus das Dreieck, Fig. 8232, so daß dasZeichen für den Punkt a auf der Linie iVl 8 liege,und das andere Zeichen auf der Linie D 8. Damit !diese Karte ihre gehörige Lage auf dem Dreieck habe,lege man sie so, daß die gerade geschnittene Seitemit dem Stück der Linie N 8, die oberhalb dersel-ben und dem Punkte 8 liegt, einen Winkel von 60Graden macht, aber daß sie der Seite N L paral-lel liege. Ein sehr leichtes Hülfsmittel dazu ist,wenn man die Karten auf einer oder auf beiden Sei-ten dergestalt abschneidet, daß die Querschnitte ge-gen die Linien oder die scharfe Kante dieses StücksPapier, auf welchem die Theilungen der Senten be-merkt werden sollen, unter eben den Winkel geneigtsind, welchen die in das Dreieck einzutragende Senkemit den Seiten 8 iVI und 8 L des Dreiecks ma-chen. Wenn nun die auf der Karte angemerkteLange der Flurseuce, nach dem oben Angegebenen,aus das Dreieck gelegt worden, so bemerkt man amderselben die Punkte, in welchen die neun Linken ^durch 8 innerhalb des Dreiecks, nebst der Linie für dasLufspant auf derselben eintreffen, so hat man die' Eintheilung der Flursente auf der Kakte, legt manmin die Karte in Figur 8231. dergestalt an. die