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Schiffbaukunst.
jenigen, welche man zuerst zulegt, sind die, welchedem Hauptspant am nächsten sind, und diese schmie-gen ausser dem Winkels; die Schmiequng derjenigen,die man zuletzt zulegt, sind innerhalb dem Winkel,weil sie die nach den Steven zugekehrten Seiten derSpanten sind.
Zeichnungen alter Spanten d'es Schif-fes nach einem Mall. Nach dü Hamel solldiese Methode, die nur bei den älteren Schiffbauerngebräuchlich war, verwerflich seyn, und zwei Fehlerhaben, nämlich, daß sie erstlich nur höchstens zurBestimmung der nächsten sechs Spanten, vor undhinter dem lehrspant, dient, und zweitens lassensich, wenn man keinen Riß gemacht hat, die Eigen-schaften des Schiffes im Voraus nicht wohl erwä-gen. Nach Müller soll sie aber nicht ganz zu ver-werfen seyn, und noch manches Schiff nach dieserMethode erbauet werden; auch soll sie für mancheArten von Schiffen, mit geringen Abänderungen, rechtgute Formen geben, die sie, wegen der großen Be-quemlichkeit, welche sie besonders denen gewährt, diein Handzeichnungen nicht geübt sind, nicht so ganz ver-werflich machen. Darum findet diese Methode beivielen Fahrzeugen noch immer Anwendung; fernerauch die Beziehungen zwischen der Zeichnung insGroße, nach welcher eigentlich gebauet wird, ninden Entwürfen auf dem Papiere am deutlichsten dar-stellt, und es noch ausserdem seinen besonderenHen hat, manchem Deutschen Schiffszimmermann j"überzeugen, daß die Aufstellung anderer/zumweitläuftigcrer, Methoden, als der, welche erwohnlich befolgt, nicht Mangel an Kenntniß sti, >soll diese hier kurz nach Marmaduke Scalkarkerklärt werden. Es ist hier der Entwurf eines g^-ßen Bootes oder der Barkaffe eines 74 Kanonsschiffeö, an welchem der genannte Verfasser drei