410 Schiffbaukunst.
Schiffe von dieser Größe zu besehen pflegt. — DerTiger, von 50 bis 52 Kanonen, hatte, ohne dieDicke der Hauptplanken zu rechnen, die noch 41 Ton-nen und 140 Pfund betrugen, einen Waffcrraum von1068 Tonnen 330 Pfund. Da Schiffe von dieser iGröße ohne Ballast ungefähr 1500 Tonnen wiegen,so ist es klar, daß sein Wafferranm 490 Tonnen !530 Pfund zu klein ist, wenn es noch 100 Tonnen -Ballast einnehmen soll. — Der Brillant von 50Kanonen hatte nur einen Wasserraum von 1058Tonnen 32 Pfund, wozu noch 40 Tonnen für dieDicke der Planken gerechnet werden konnten, dienicht mitgerechnet waren; allein auch 1098 Tonnen32 Pfund sind nicht hinreichend; damit ein Schiffvon dieser Größe noch 100 Tonnen Ballast einneh-men kann, müßte dieser Waffcrraum noch 500 Tonnengrößer seyn. Hier hat der Schiffbauer nicht ver- >standen seinen Riß zn berechnen; denn sonst würdeer im Voraus eingesehen haben, daß die untersteLage dem Wasser zu nahe kommen würde.
Aus der Prüfung eines Riffes zu einen»Schiffe von 50 Kanonen, nach welchem aber keinSchiff gebauet worden war, soll Boy er, SclsiEHauer zu Toulon, den Wasserraum 1544 Tonnen 1"0Pfund sehen, welches nach dü Hamel völlig zureiche»^scheint, damit die unterste Lage 4 Fuß 6 bis 9 Zollüber dem Wasser erhoben sei, wie der Schiffbaussich vorgesetzt hatte. Um den Widerstand desWEfers gegen das Vordertheil eines Schiffes von ^Kanonen zu berechnen, und mit dem Widerstand !verglichen, welchen die Flache des HauplspantS »>»»Wasser leiden würde, so müssen alle Vorspamten möglichst genau gezeichnet werden, wie >>» 3'^8255. zu sehen, nur muß dieses nach einen» dcebis viermal größerem Maaßstabe geschehen/ »>>»» ^größere Menge Spanten und Wasserlinien, ohne o