Schiffbaukunst. 419
gange der Maschine dadurch nachtheilig wird. Andem Schiffe selbst kann sie nicht angebracht werden;denn das Wasser, welches durchs Vordertbcil deS Schif-fes mit Gewalt durchschnitten wird, und sich in dreHöhe thürmt, fällt mit einer gewissen Geschwindig-keit an, den Seiten dcs Schiffes wikdcr herunter,die größer ist, als die des Schiffes selbst; würde alsodas Rad der Maschine ebenfalls mit einer größerenGeschwindigkeit umtrciben, als der durch das bloßeFortgehen des Fahrzeuges verursachte Druck der auf dieSchaufeln wirkenden Wassersäule hervorbringen würde.
Ueber die Schiffe mit Fischbehältcrn zumTransport der Fische, s. Th. 13, S. 498 u. f. —-Ueber das Einfrieren der Schiffe mit Kauf-mannsgütern; s. unter Eis, Th. 10. — DaSMaaß für die Schiffe oder Schiffsladun-gen in Holland, s. unter Holländische Hand-lung, Th. 24. — Ueber die Erhaltung desGetreides auf Schiffen, s. unter Korn, Th.^4. — Von Anbringung einer Bli Hablei-tung auf Schiffen s. Th. 18, S. 408 u. f.
Ueber den Schiffbau sehe man nach:
Der geöffnete Seehafen, worin nicht allein der meistenNatronen und Regenten, ingleichen fürnehmer See-und Handelsstädte in allen Theilen der Welt gewöhn,"che Schiff-Flaggen und andere Seezeichen, sondernauch alle äußerliche und innerliche Theile eines voll-kommenen Schiffes, nebst vielen Merkwürdigkeiten,l°u>ohl in neuer deutlicher Beschreibung» als zierlicher^upkerfiguren anmuthig zu erblicken. Hamburg,Fortsetzung des geöffneten Seehafens, in welchem<we zulängliche Nachricht von der Schiffahrt selbst,und wir «in jeder diese vortreffliche Wissenschaft selbstbegreifen, verstehen und davon urtheilen soll, auchdenen, so zur See dienen wollen, leichte Wege ge-wiesen werden von 2 0 X. Daselbst, 1706.
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