Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schiffbrücke. 44t

Partheien, die sie zu Grunde richten möchten, inSicherheit sehe. Hierzu kann ein aus zwei Facenbestehendes Werk, daß die Gestalt eines halbenMondes hat, und Flasche genannt wird, dienen,in dessen einer Seite ein AnSgang mit einer da-hinter liegenden Traverse, welche die Einsicht in daSInnere benimmt, angebracht, und das mit hinrei-chender Mannschaft und etwa ein Paar leichtenKanonen beseht ist. Stutzt man es vorn in derGestalt einer Scheere oder Zange, so kann mauden Auögang in den einspringenden Winkel legen,«nd vor demselben ein kreuzendes Feuer erhalten.Wollte man bei dieser Einrichtung auch das Vor-werk, das seine Auögänge an den Eüdcn nebenden ausspringendcn Winkeln der Scheere vorbeihatte, verlegen, und die Vcrschanzung auf der an-dern Seite des Flusses anbringen, so wurde dieBrückenschanze einen beträchtlichen Widerstand zuthun im Staude seyn, besonders wenn bei seichtenUfern deö Stromes Baume bis zu einer gewissenDistance mit zugespitzten Aesten in Gestalt einesVerhacks in das Wasser bis an die Tiefe einge-legt und dadurch dem Feinde noch mehr gewehrt würde,der Schanze von der Wasscrseite beizukommen. Sollw Brückenschauze dienen, um den Uebcrgang mitemer ganzen Armee oder einem großen Eorps zuZwingen, so gehören bedeutendere Anstalten dazu.

muß die Schanze auf beiden Seiten so"t reiche,,, daß der Feind die Brücken aus der»knie neben ihr her nicht beschießen kann; dennihm dieses möglich ist, so kann er so vieledi/^^u^ als ihn, beliebt, passiren lassen, dannentzweischießcn, und derselben dadurchdc» ^"Rückzug, als die Unterstützung abschnei-muß sH einen hinlänglichen RaumMleßen, auf welchem sich die nach und nach