Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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«6 Schiffbrücke.

dasselbe bringt. In den beiden letzten Fällenkann man, statt- einer aneinander Hangenden äus-sern Verschanzung eine Anzahl Redouren aus-werfen, welche gleichsam in einem Halbkreise umdas vorderste Ende der Brücken, ungefähr 200Klafter, vor denselben liegen, und etwa eben soweit von einander entfernt sind. Jede Brücke hatübrigens ihre eigenen Flaschen vor sich. Hinterdiesen Redouten ist so viel Raum, daß die ganzeArmee darauf Platz hat und vermöge ihrer Ent-fernung kann sie mit 'aller Bequemlichkeit zwischenihnen durch marschiren. Der Prinz von Oouübediente sich dieser Art von Vcrschanzungen mitgutem Erfolge, als er sich im Jahre 1745 überden Rhein zurück zog. Sie soll aber weit dien-licher seyn, den Rückzug zu decken, als das Vor-dringen zu erleichtern; denn wenn der Feind denUebergang zu verhindern gesonnen ist, so wird cSschwer fallen, dergleichen Redouten zu bauen, dieman hinter sich, wenn man sie zur Rctiradebrauchen will, viel leichter aufrichtet. Hat nur"auch auf dieser Seite der Brücke feindliche"Zuspruch zu besorgen, so muß auch auf dieserSeite eine Brückcnschanze angelegt werden, wcl^che aus bloßen Redouten bestehen kann. Aufden Fall wird es daher güt seyn, die Flanken derdiesseitigen Werke, die zur Vertheidigung ^jenseitigen aufgeworfen werden, auf beiden ^ ,geln mit Redouten zu versichern. Ist esdein Feinde möglich, selbst über den Strom Z"gehen und uns, wenn wir halb auf der e>n«mund halb auf der andern Seite sind,fallen, so versteht es sich, daß wir die Scb""»auf dieser Seite mit eben der Sorgfalt "Mmüssen, als auf jener. Auch was st"U ^hen kann, die Stärke einer Schanze zu