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Schiffcapitain.
versehen, wenn er die Segel nicht geschwind ge-nug einziehen läßt; denn zuweilen kommt einesolche Regenwolke, vom Sturme getrieben, sehrschnell heran, so daß die Matrosen die vomWinde stark angespannten Segel mit Anwendungaller Kräfte nicht einziehen können, wo dann dasSchiff Gefahr lauft, durch den Wind, wegen derSegel, umgeworfen zu werden. Eine zweite Ge-fahr, welche jedoch selten eintrifft, ist in finstererNacht das Aneinanderstoßen zweier Schiffe; wennnämlich ein vom Sturme getriebenes Schiff aufein anderes fährt, wobei beide sich dergestalt be-schädigen können, daß an keine Ausbesserung zudenken ist, und sich die Mannschaft, Reisende ;c.nur schnell auf die Böte retten muffen, weil dasWasser dann mit Macht eindringt und das Schisfmit der ganzen Ladung auf den Grund fährt.Außer diesen beiden Gefahren giebt es auf demoffenen Meere, außer einem Sturme, den Seeräubernoder Korsaren, keine weitere Gefahr; denn dieje-nigen bei den Häfen und wo Sandbänke, Felsen:c. sich im Meere befinden, sind dem kundigenSchiffer bekannt, und es bedarf hier bloß derVorsicht um ihnen auszuweichen; daher bleibtder erfahrene Seemann mit seinem Schiffe im-mer auf dem hohen Meere, wo er weit wenigezu befürchten hat, als wenn er längs den Küst^'shinsegelt. Es versteht sich hier, daß auch ^Schiff sehr gut gebauet seyn muß; denn 2schwach gebauetcs Schiff kann leicht bei stürm -schein Wetter, wenn die See sehr hoch geht, voden mit großer Heftigkeit daran schlagenden " 'len beschädiget werden. In KriegSzeiten muß eKapital» sehr auf seiner Hut seyn, um nicht vden Korsaren überwältiget zu werden; daher ghört'hierzu besondere Gegenwart des Geistes l