656 Schiffchen. Schiffchirurgus.
.Nach wird so.- gemacht, daß weder Wind, nochWasser durch,kann, welches das Vornehmste beidiesem Stücke ist. Die Wurst, wenn sie gebraucht i, »verdeil soll, wird mit dem Munde vermittelst ei»
. lies Ventils aufgeblasen, so an der Wurst befesti-get ist, wozu eine ziemliche Zeit erfordert wird.
> . Bei der Fahrt wird das Schiffchen durch zwei
kleine Ruder in Bewegung geseht und an derSeite eine kleine Flagge befestiget. Diese Was-. sermaschine kann man nur auf Flüssen gebrau-chen; denn auf'der See würde sie gefährlich seyn,da man sich nirgends anhalten kann. Wenn dieWurst winhleer ist, kann man sie bequem in ei- !neu Schnupftuch einbinden.
Schiffchen, f. Näpfchen. — Schiffchen, beidem Weber, s. Schießspule. !
Schiffchirurgus, Schiffwundarzt, auf den-Schiffen, der erste Gehülfe des OberschiffarzkeSoder DoctorS, der die Arzneimittel praparirt und^..austheilt; unter ihm stehen noch zwei oder dreiGehülfen, welche den Kranken die elrznci reiche»,
.sie verbinden und sonst zu besorgen haben; auchdie Schiffsmannschaft barbieren, und überhauptAlles das verrichten, was die sogenannten Fratresbei den Landtruppen zu thun haben. Was de»Oberschiffsarzt anbetrifft, so hat derselbe den Rangeines Regimentsarztes bei der Land-Armee. Ihmliegt die Sorge für die Gesundheit der SchisseMannschaft ob; er verordnet alle Medikament,welche durch , seine Gehülfen praparirt und verthanwerden. Er macht täglich dem Schiffskapi^"von dem Zustande und der Anzahl der KrankenBericht, so wie seine Gehülfen, welche "Ntorstl-ner Aufsicht und Leitung stehen, nur ihmdüng zu machen haben.