480
Schiffer.
ches ihrem Angriffe ausgesetzt ist, eine Rettungseyn. Die Wellen würden Alles verschlingen, undAlles würde durchaus zu Grunde gehen. Daß dieBewegung der Wellen fortschreitend sei, beweisetder Fortgang der Schiffe offenbar; denn daß sie-bald hoch, bald niedrig gehen, zeigt die Ungleich-heit der Oberfläche des Wassers an und weiternichts. Uebriaeus hängt die Hauptbewegung der'Meere, und au Allgemeinen auch aller Flüsse,Seen rc., ob sie gleich nicht merklich wahrgenom-men werden kann, von dem beständigen Umdrehender Erdkugel um ihre Achse ab. Wenn ein Schiff-bruch eingetreten ist, so ist das Erste, was einSchwimmer zu thun hat, daß er sich nur schwim-mend auf dem Wasser erhält und übrigens derRichtung der Wellen, und des Windes folgt.Das zweite ist, daß er die vertikale Stellung an-nimmt und Arme und Füße ausbreitet, als ober auf dem Wasser reiten wollte. Befindet er sichmitten in dem Meere, so muß er den Rückengen den Strom der Wellen hiukehren, um destoschneller fortzukommen, und wenn er sich demUfer nähert, diejenigen Regeln befolgen, die nach"her angegeben werden sollen. Uebrigeus darfdurchaus keine Bewegungen machen, um wohffzu schwimmen, sondern muß seine Kraft sorgfältigsparen, weil er nicht wissen kaun, wenn undsich sein Unglück endigen wird. Alle seine Bew^gungen dürfen bloß auf die Erhaltung des GlcEgewichts abzweckeu, welches einzig in der Rick^"^des Halses besteht. Diese Versuche sind ausstürmischen Meere gemacht, allein man wirdeinwenden, gerade wenn der Sturm ausg^hohat, braucht man wenigstens zwei oder drei Lag,um einen Weg von dreißig bis fünfzigzu machen, und hier wird der Hunger den -r-