Schiffer. 479
ches bald bicr, bald dort hin von« Sturme ge-schlendert oder gejagt, und dann ohne Rettung aueiner Klippe zerschellt wird; was wird nun ausder Bevölkerung desselben? Was aus den Men-schen, die in der fürchterlichsten Todesgefahr viel-leicht schon mehrere Stunden geschwebt haben, undMt ihren unvermeidlichen Untergang vor Augensehen, indem sie die Wellen verschlingen? —Welche Gegenwart des Geistes gehört nun nichtdaj", hier uoch Versuche der Rettung zu wagen,erste Regel ist die, in einem solchen Falle*ucht zu verzweifeln, und sich dadurch selbst demunerbittlichen Tode zu überliefern, sondern, wie esdie Selbstliebe verlangt, alles Mögliche aufzubie-^ Die Wellen sind auf dem
hohenMecre nicht so schäumend und wüthend, alsam Ufer; auf dem hohen Meere hat der Schwim-mer bloß mit der kräuselnden Ungleichheit derWellen, die bald hoch, bald niedrig sind, zukanipwn, und wenn es da einen Schaum giebt,M ^"ftlbr nur vom Winde her, welcher dieAellcuoberfläche beunruhiget, und ohne großens verstand durchbricht. Ucbrigens hat das Was-U" Meere eine fortschreitende'wellcnför-^6 heißt, es ist nicht dieselbeser i„ ^ ' auf dem darunter befindlichen Was-
aan'/m^-?^" anfthärmt, sondern es ist diegebendMccrwaffers, welches sich fort-ivass'??. ^ ^obt, bald niedersinkt. Das Ufer-st hingegen an dem festen Wider-
rcs ni^^r ^^llen. Wäre die Bewegung des Mee-wirbelim l^etschrcitend wellenförmig, so würde sieandere ", oder so, daß eine Welle gegen diesein n slch an ihr bräche, und in die-
als für - ^ wenig für den Schwimmer,
' " ein „och so gut ausgerüstetes Schiff, wcl-