Schifferjournal. Schifferlinnen. 485
und gleich heftig sind, sondern sie weichen sehrvon einander ab, und wenn sie jetzt lm hohenGrade tobend sind, so folgen auf diese Stufen-weise immer schwächere. Man bemerkt überhaupteine Art von Periode, in der die Wellen von ei-ner geringeren bis zur größeren Stärke heran-wachsen, und umgekehrt, von der größeren Starkebis zu einer geringeren abnehmen. Förster hatdie Bemerkung bekannt gemacht, daß die Bran-dung aus mehreren auf einander folgenden Wel-len besteht, von welchen die dritte allemal weitgrößer ist und höher an das Ufer hinauf schlagt,als die beiden vorhergehenden, welche sich schonunterweges brechen. Der Schwimmer muß daherdie Zeit in Acht nehmen, da die Wellen schwachsind, um sicherer um das Vorgebirge herum oderan das fand zu kommen; und es ist ein großerVortheil, wenn die Wellen an dem Ufer nicht sostark sind, weil man dann von ihnen nicht soheftig gegen das Land geworfen und wenn sielurückprellen, wieder mit zurückgeriffen wird.^<chiffevjoum,al, s. unter Journal, TH.30.^chufferknocen, im Schiffbau, ein an beidenlanden zusammengebundenes und in der Mittezmammengezogenes starkes Tau, in Gestalt einer, Lasten, besonders aber zwei Tonnen auf ein-mal damit in das Schiff zu hebe»,^chlfferlinnen, ein Name des Warendorfcr Lm-nens', welche Bennennung daher kommt, weil esanfänglich ft'w Schiffsleute verbraucht wurde; ge-gmwärtjg ist es das feinste Linnen, welches im^ ""merscheu verfertiget wird. Im Aeuffern kommt<°^inen Holländischen Waare gleich. Manc dwse Leinwand hauptsächlich um Waren-orf und schift oder versendet ste in Kisten vonTannenholz «ach Holland, Hamburg und Rußland.