Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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. Schifffahrt.

seiner Unterthanen ansah. Auch geht aus demolvr, angeführten Opfer hervor, in welchem einse-hen die Schiffahrt bei diesem Volke stand, daßman ihr sogar das Siegel der Religion aufdruckte,um sie dadurch in den Augen Aller für heilig zuerklären. Die Vortheile, die Sesostris durchseine Unternehmungen den Aegyptiern gewahrte,war die Eröffnung der Lybischen, Äthiopischen und

Arabischen Handlung. .

Einige Schriftsteller wollen behaupten^ daß die ,in den ersteren Ieiten Die (L>chistM)rtgar nicht begünstiget hätten; sie führen unter an-dern an, daß die Seeleute bei ihnen in Unehrengestanden, so daß sich die Priester für unrem ge-halten, wenn sie dieselben nur berührten; alleindieses ist wohl eine ganz falsche Behauptung, dennsonst würden es keine Seeleute in Aegypten habengeben können; denn der Abscheu, den, wie mansagt, die Religion der Aegypkier gegen die Seme,die aufs Meer gingen, hatten, kann wohl nur kurzgewesen seyn; übrigens standen den Seeleuten ihreTempel offen, obgleich sie den Hirten verschlossenwaren; also ein Beweis, daß das Seefahren wohlNicht so verachtet bei diesem Volke seyn konnte,wie man es machen will. Obgleich nun die Ge-schichte von den Nachfolgern des Sesostrisnichts Bemerkeuswerthes aufgezeichnet hat, so istdoch so viel gewiß, daß dieses Reich immer einordentlich eingerichtetes Seewesen hakte, welchesdaraus hervorgeht, daß die Matrosen, überhauptdie Seeleute, nach dem Herodot, sich in so gro-her Anzahl daselbst befanden, baß sie eine von densieben Klaffen daselbst ausmachten, die zur Ein-theunng vex Stande des Staats gehörten. Unterdem Psammetichus erhielt die Schifffahrt ei-nen neuen Schwung. Nach dem Divdor von