Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
Seite
492
JPEG-Download
 

492

Schifffahrt.

Sieilien, war er der Erste unter allen Königendieses Volkes, welcher seine Küsten der Handlungaller Völker eröffnete und die Schifffahrt auf sti-llem Meere begünstigte. Dies muß man jedochnur von der Handlung verstehen, welche auf demMittelländischen Meere getrieben wurde. Es ist»-brigens gewiß, daß die Aegyptier lange Zeit sehrgleichgültig gegen die Handlung auf dem Mittellän-dischen Meere gewesen sind, die sie den Phönizier»überlasten zn haben geschienen; sie haben immermehr Neigung zu derjenigen des rothen Meeresund des Indischen Oceans bezeugt. Psammeli-chus Sohn, Necao, beförderte noch mehr dieHandlung und die Schifffahrt, als sein Vater-Er unternahm es, nach dem Herodot, das Mit-telländische Meer mit dem rothen durch einen a"sdem Nil in den Arabischen Meerbusen gezogene"Kanal zu verbinden; allein dieses Vorhabe"gelang ihm nicht, und kostete 120,(XX) Arbeiter"das Leben. Er ließ jedoch nicht ab, seinen Pia"zu verfolgen, um die Abendländische Handlungder Morgcnländischcn zu verbinden, und in ^Absicht eine unmittelbare Vereinigung zwistlst"den beiden Meeren zu veranstalten; denn da egewahrte, daß ihm das Vorhaben einen Kaum öStande zu bringen nicht gelang, so suchte er 'einer andern Seite zu seinem Ziele zu gelang"'Er nahm sich vor einen Weg zn suchen, w" ^um 'Afrika herum aus dem rothen Meere ^Mittelländische ging, und bediente sich z"wichtigen Unternehmen der Phönizier. Diese stV»ten sich aus dem Arabischen Meerbusen eist, st ^ren um Afrika herum, und kamen durchreis"des Herkules in das Mittelländische Meer >'Verlauf von drei Jahren zurück. Diese ^st^ehatte jedoch keine große»» Folgen; wahrsche"