Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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516 Schlfffahrt»

schon oben, S. 512. erwähnt worden» Da sichdieser Monarch der Perser auf seinen Flotten nichtbediente, so scheint er zu deren Kenntniß im See-wesen kein großes Vertrauen gehabt zu haben;auch scheint es, daß sie gegen die großen Schiff-fahrten eine Abneigung hatten.

Die Schifffahrt der Juden erhielt einenmerkwürdigen Zeitpunkt unter David's und Sa-lame n's Regierungen; denn nachdem Daviddie Häfen Eloth und Ezion - Gaber in seine Ge-walt bekommen, so richtete dieser Hürst auch seinAugenmerk auf den Seehandel, von denen die Ju-den bis dahin ausgeschlossen waren, imd Salo-mon brachte ihn in seinem Reiche zur Vollkom-menheit. Er rüstete, durch Hülfe der Phönizier,eine Flotte zu Ezion-Geber aus und handeltenach Ophir und Tharsis. Vor dieser Epoche be-gnügten sich die Jüdischen an der See wohnende»Stämme, ausländische Kaufleute in ihre Häfe»aufzunehmen, ohne sich selbst auf die Schifffahrtzu legen; auch schienen sie kein besonderes Geschmzu diesem Zweige des Wissens zn haben; den»sie waren auch in der Sternkunde ziemlich uner-fahren. Unter dem Salomon stieg die ScEfahrt und die Handlung zu dem höchsten GipstUdenn durch die Verbesserung des Eloth undEzw»'Geber, durch deren Bevölkerung mit den beste»Seeleuten lind Schiffbauern, und endlich d»rwBeförderung der Handlung hak sich dieser FEzum mächtigsten und reichsten seiner Zeit erhöbe»,und sein Reich zu dem blühendsten in der Wergemacht. Die Schifffahrt nach Opkir soll bere>von David angelegt, und von seinem Soh^-dem Salomon, nur erweitert und vergrößertden seyn; allein wo dieser Ort gelegen, dar»sind die Schriftsteller nicht einig. Einige wo