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Schifffahrr.
stcr' der Schifffahrt, bei ihnen ansehnlich, nnd standbesonders zn Apamea in dem größten Flor. DieKaufleute begaben sich an6 allen Gegenden Grie-chenlands, Itali.ns nnd den benachbarten Inselndahin und holten daselbst die kostbarsten Waaren,die dieses iland im Ueberfluß und zur Ausfuhrlieferte. Sie hatten eine sichere Küste, bequemeHäfen, ja Alles, was den Handel blühend machenkonnte; daher die Phrygier, nach dem Syn-"llus,fünf und zwanzig Jahre lang Mister zurSee gewesen seyn sollen.
Da die Carthag inenscr auf allen bekanntenMeeren Handlung trieben, so war auch ihre Schiff-fahrt nicht unbedeutend; auch konnte es ihnen, alsAD"" »von den Afrikanischen nnd Spanischenund von so vielen ansehnlichen Inselnund Seehasm, nicht an geschickten Seeleuten undRuderknechten fehlen. Sie behaupteten auchlange-Zeit die Herrschaft über das Meer, undkonnten sowohl znr Handlung, als zum Kriege einelvlche Menge Schiffe ausrüsten, dergleichen manuoch nie von einem Volke der alten Welt gesehen.Die Flotte, womit Hauiilcar nach Sicilien ging,.H^ud aus 2000 Kriegsschiffen und mehr denn"00 Frachtschiffen. Alle diese Schiffe wurden^ Himera von dem Gelon in Brand gesteckt"w völlig vernichtet, und dennoch rüsteten dieCar-vagmeusi-r, kurz«: darauf, eine fast eben so
^ Flotte aus und schickte sie noch einmalzwe>' In dem Frieden, welcher dem
te,/^ Punischen Krieg ein Ende machte, muß-aul,a^^ die Earthaginenser die harte Bedin-'hjS g f"Mbcn, den Römern alle ihre Schiffe,welrl^ "on ^ei Ruderbänken, auszuliefern,vor R. 500 an der Zahl,
>l)ren Augen verbrennen ließ; gleichwohl be-