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von keiner wirklichen Insel geredet haben, sondernsolche nur ein Phantasiespiel dieses Schriftstellers seyn.Aristoteles und Diodorus Siculus geden-ken einer andern großen Insel, mit deren Entde-ckung die Carthaginenser wegen des großen Vor-theils, den sie daraus gezogen, sehr geheim gewe-sen, so daß der Senat zu Earthogo deren Beschiftfang allen und jedem bei Lebensstrafe untersagt,ja seine eigene Unterthanen verboten habe, sichdarauf niederzulassen, aus Furcht, daß ein so an-genehmer Wohnplah verursachen möchte, daß siedas alte Vaterland vergäßen. Die Stelle, welchesich beim Aristoteles, in dem ihm zugeschriebe-nen Buche: Aliralajlia ote. hierüber findet, istfolgende:
„Sie sagen, daß auf dem Meere ausserhalb denSäulen deS Herkules, von den Carthaginenser»,eine unbewohnte Insel entdeckt worden, welche mitWäldern von allen Gattungen Bäumen bedeckt,mit schiffreichen Flüssen durchströmt, und mit alle»Früchten reichlich angefüllt ist. Sie ist von derGaditanischen Meerenge viele Tagereisen entfernt'Die Carthaginenser haben auf derselben, wegenrer Fruchtbarkeit, öfters gelandet, und selbst eiu'S*von ihnen haben sich auf derselben häuslich niedreslassen, welches den Rath zu Carthago bewogen, bei!-^bensstrafe, die Schifffahrt dahin zu verbieten, »"diejenigen, welche bereits auf der Insel getvob»,zurückzufordern, damit sie nicht das Geheimniß ^riethen. Auch die große Menge Menschen, rv"Asich auf diese Insel begeben möchten, solche emal zu solcher Aufnahme bringen könnte», , ,selbst die Glückseligkeit von Carthago zu störe» vmögend wäre.
Diodorus Sicnlns giebt davon folget"Bericht: