Schifffahrt. 533
Zeiten abgewechselt. Zu den Zeiten des j""ScrnCyrue war er von drei
bes Dcachma, ungefähr I 1/2 Groschen ausmachen.Auf diesen Fuß wurde der Vertrag znnschn ^Persern und Lacedcmomcrn geschlossen, nachch-m jene monatlich für jedes Sch ff M Mmenoder ein halbes Talent zahlen Men.wovo'^Obolen auf einen Mann des Sch'ffvolkeS kamenAuf Fürbitte des Lysanders, that Cyruö nochden vierten hinzu, welches nun tagltch zw 'schen betrug. OcfterS war der Sold aus em g -zes Drachma oder drei Groschen erhöht. O.Athenienser gaben auf der Flotte, d.e stSicilien schickten, täglich eine Drachma zSolde. Die Summe von sechzig Talenten ovesechzig tausend Thalern, welche die Aegypt.er denAtheniensern zum monatlichen Unterhalte für sech-zig Schiffe vorschössen, zeigt an, daß die Löhnungeines Schiffes monatlich ein Talent, das ist, tau-send Thaler betragen, woraus man schließen rann,daß sich auf jedem Schiffe 200 Personen befun-den, deren jede täglich ein Drachma bekommen.Da der Sold der Befehlshaber weit starker war,so konnte es seyn, daß die Republik den Uebcr-schuß hergab, oder daß man solchen von >.erHauptsumme, die auf ein Schiff gerechnet wurde,nahm; indem mau von jedem Gewinn etwas abzog.
Die Trierarchen waren Befehlshaber überdie Galeeren, welches auch dieses Wort andeutet.Zu Athen nannte man auch diejenigen Trierar-chen, denen man die Sorge auftrug, die Gaee-"n zum Kriege auszurüsten und sie mit allenBedürfnissen zu versehen. Man suchte sie unterden reichsten Leuten auS. Anfangs war keine ge-wisse Zahl derselben festgesetzt; dann und wannwaren bei Ausrüstung eines Schiffes zwei, manch-