5Z4 Schifffahrt.
mal drei und zuweilen zehn Trierarchcn; zuletztwurde eine gewisse Zahl derselben fest gesetzt,nämlich 1200 Mann überhaupt, welches auf fol-gende Weise geschah: Achen bestand aus zehnZünften; aus jeder ernannte man 120 Bürgerunter den reichsten, welche die Unkosten der Aus-rüstung hergeben mußten. Diese Anzahl theilteman wieder in zwei Hälften und jede Hälftewurde noch einmal in zwei gleiche Theile getheilt,davon ein jeder 300 Mann enthielt. Die ersten300 Mann waren aus den reichsten Bürgernausgewählt, und diese schössen unter dringendenUmständen vor, und hielten sich dann wieder andie andern 300 Mann, die nicht so reich waren,und nur so viel bezahlten, als ihr Vermögen er-laubte. Späterhin gab man ein Gesetz, welches diese12lX1 Personen in verschiedene Zechen theilte, derenjede aus sechzehn Bürgern bestand, die sich zurAusrüstung einer Galeere zusammen begaben.Dieses war für die nur bemittelten Bürger einsehr beschwerliches und nicht sehr billiges Gesetz-weil cS verlangte, daß man diese sechzehn Bür-ger nach dem Alter und nicht nach dem Vermö-gen aussuchen sollte; denn es verlangte, daß je-der Bürger von fünf und zwanzig bis vierzigJahren in einer dieser Zechen stehen und ein ftch"zehn Theil beitragen sollte. Daß also, vermögtdieses Gesetzes, der Aermste so viel, als derReichste geben mußte, und jener öfters die Koste"-die seine Kräfte überstiegen, nicht tragen konnte;daher kam es denn auch, daß die Schiffe nie-mals zur rechten Zeit, oder doch schlecht ansg^rüstet waren, und Athen, aus dieser Ursache, »idie schönsten Gelegenheiten, etwas zu thunlor. Demosthenes schlug, um diesemabzuhelfen, ein Gesetz vor, welches jenes a
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