540
Schifffahrt.
Was die Schifffahrt der Griechen inK l e i n-A s i e », nämlich von Ionien, Acelisund Doris anbetrifft, fo weiß man, daß dieseKolonien jederzeit znr See mächtig gewesen find,große Flotten unterhalten und nicht mir die nahegelegenen Inseln befahren, sondern auch Gallienbcschifft und jenseits der Säulen des HerkulesPflanzstädte angelegt haben. Auch selbst, nachdemsie von dem Lichtscheu Könige Eröffns nnterwe^sen worden, versahen sie diesen in Kriegszeiten n>itSchiffen. Unter dem Eyru6 hatten sie gleicheVortheile erhalten können; allein sie schlugen esaus, und kamen zu spät erst wieder darum ei»,Eyru 6 antwortete ibnen aus ihre Vorstellungdeshalb mit folgender Fabel: „Ein Pfeifer, ffcviele Fische im Meere sah, glaubte sie durch ^Töne seiner Pfeife ans Ufer zu locken, allein n^sonst; er warf daher, in seiner Hoffnung betröge»,ein Netz ins Wasser und zog eine große Me»ffderselben ans Land. Indem er nun die Fische äffder Erde herumhüpfen sah, sagte er: da ihr Z"'vor nicht habt nach meiner Pfeife tanzen wolle»/so möget ihr nun das Tanzen ganz unterlasse"'.Nach dieser Antwort dachten die Griechen "ffihre Vertheidigung und riefen die Lacedämon"um Hülfe an. Diese droheten auch dem Eys"'daß sie alle Feindseligkeiten gegen die GriechischStädte in Asien ahnden würden, als wären >ihnen selbst widerfahren; allein Eyrus gab ^Abgesandten der Lacedämonicr znr Antwort:fürchte sich nicht vor einem Volke, das niesenseinen Städten einen öffentlichen Versammln". .ort habe, wo sie sich einander durch gegenst ^Eide zu betrügen suchten. Hierdurch spielte er ^die Griechen überhaupt an, welche in ihren ^ ^rcn große viereckigte Plätze hatten, wo sie der-v