541 Schifffahrt.
Rhodischen Schiffe, die nach seinen Ländern han-delten, von allen Steuern und Abgaben; er be-schenkte die Stadt mit zehn Ruderschiffen, 200,000Maaß Korn und vielen andern Sachen von großemWerthe. Prusias, Mithridates, Lysanias,Olympicns, Limnäus und alle Fürsten, diedamals in Asien regierten, machten ihnen Ge-schenke nach ihrem Vermögen; so auch alle Grie-chische Völker und Städte, alle Europäische Für-sten rc. trugen das ihrige nach Kräften bei, denRhodiern aufzuhelfen, so daß ihreStadt sich nichtnucbald aus ihren Trümmern erhob, sondern an Reichthumund Ansehen zu einem noch höheren Grade,als jemals,^ stieg; so viel war allen Völkern an der Erhaltungeiner Stadt gelegen, die durch ihre Handlungallen ersprießlich war. Auch mit Rom unterhieltRhodus in den späteren Zeiten eine genaue Freund-schaff, und erhielt auch von dieser Weltbezwingcrinseine Freiheit viel länger, als alle andere Grie-chische Republiken. Sie vereinigte auch oft ihreSeemacht mit der Römischen, und trug nicht we-nig zu den Siegen des Pompejus wider dieEilicischen Seeräuber bei; obgleich sich derselbesolche allein zueignete. In dem bürgerlichen Kriegszwischen dem Cäsar und dem Pompejus, nahmRhodus die Parthei des Letzteren; nach seinesTode hielt sie es aber mit dem Cäsar, würd»aber dieserhalb von dem Cassins belagertgeplündert. Nach dein Tode dieses Consuls schenktMarkus An ton ins ihr die Freiheit wie^Unter dem Vespasian wurde diese Insel z" ^ncr Römischen Provinz gemacht. ,
Was die Schifffahrt der Cretenser an "trifft, so war ihr König Minos der Erste rM ^den Griechen, der eine Flotte ausrüstete u>w.^Herrschaft über das Meer erhielt. Von der S ch