Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schifffahrt.

ihnen auch verstattete, nach ihren eigenen Gesehenzu leben und ihre gottesdienstliche Gebräuche bei-zubehalten; auch gab er ihnen lauter Eingebornezu Statthaltern und obrigkeitlichen Bedienten, undsehte nur allein über das Kriegsvolk, die Festun-gen, Seehäfen und Flotten Makedonische Befehls-haber, Durch eine so feine Politik versicherte ersich der alten Eroberungen, indessen er auf neueauszugeben gedachte, und so machte er sich dieLiebe und Gewogenheit seiner neuen Unterthanendergestalt zu eigen, daß sie ihn eher für ihren Er-retter, als Bezwinger ansahen, Eben so verfuhr erauch bei den Babyloniern, als er in ihre Stadteinzog. Er gab ihnen alle die Tempel wider frei,die ihnen die Perser abgenommen hatten, und, bc"fahl, daß selche, besonders der berühmte Tempeldes Belus, wieder aufgebauet werden sollten, Erüberließ die Einrichtung des Gottesdienstes ihreseigenen Priestern', bestätigte, den Statthalterzaus in eben dieser Würde, und ließ sämmtlicheEinwohner bei dem Genusse ihrer Freiheiten; über-'Haupt begegnete er Allen so, daß sie ihn als ihresBefreier von dem Persischen Joche verehrten s»dsiebten, Eine gleiche Sorgfalt, um seinen Unter"thanen durch Gelindigkeit und Liebe zu gewinne»und'sich dadurch seine Eroberungen zu sichern,wies er auch in Syrien, Phönizien, Eilicicn,dien und,in Persien. Er ließ überall demdel und Wandel seinen ungestörten Lauf, ja?ließ sich angelegen seyn, denselben noch znin 2) 'steu seiner Unterthanen zu vergrößern. Man s'wahrt in der neuern Zeit, daß Napoleonfreu kopirte, was jener that, und daß diesr ^^Herr und Regent nur die Alten studirte, ""5.^zum Muster nahm, um überall bei den s^Geschichtökundigen so viele Verehrer seines