Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schifffahrt, 655

Systems zu finden. — Gegen die überwundenenIndianer bewies Alexander sich nicht wenigerleutselig; er schenkte dem Könige Porus mit derFreiheit auch das verlerne Königreich wieder, undfügte demselben nych neue Provinzen hnrzu, die fastden gleichem Werthe waren, wodurch er sich andiesem Könige einer; treuen Freund und eifrigenBundesgenossen erwarb; eine gleiche Freigebigkeiterzeigte Alexander auch dem Musikamus, ei-nen, andern Indischen Könige. Nach dieser kur-zen Uebersicht der Politik Alexanders in seinenneuen Eroberungen ist es Zeit auf die merkwür-dige Schifffahrt dieses Regenten auf dem Hyda-spes und dem Indus in das Weltmeer zu kom-men. 'Alexander hatte auf dem erst genanntenFlusse nicht nur alle Fahrzeuge, die er zum Ueber-gang über andere Flüsse gebrauchte, zusammenbringen, sondern auch viele andere und größereSchiffe erbauen, und zu diesem Zweck eine MengeKünstler und Arbeiter zusammen kommen lassen,welche bald eine ansehnliche Flotte zusammenbrach-ten, die aus 80 Schiffen zu drei Ruderbänkenund aus ungefähr 2000 kleinen Fahrzeugen undFrachtschiffen bestand. Die Steuerleute hatte erunter den Phöniziern, Eypriern, Eariern undAcgMiern ausgesucht, und zum Oberbefehlshaberder Flotten den NearchnS und zum Befehlsha-ber der königlichen Ruderschiffe den Onesicri-tus gesetzt. Alexander selbst ging mit denBöge,,schützen, den Agrieru, dem leicht bewaffne-2 " F^fwolke, und einigen Reiitrrn an Bord,Awei seiner Generäle folgten mit dem größtentheile des Heeres und den Elephanten der Flotteün beiden Ufern des Hydaspes. Auf dieser Fahrtunterwarf er sich alle Völker, die an den beidenOst'rn Stromes wohnten, unh Alles ging glück?