Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schifffahrt.

sich fassen sollte. Zur Vollführung des letztem,Vorhabens ließ er sogleich eine große AnzahlSchiffer, Ban- und Arbeitslente Hand anlegen.

Die Ausführung des zweiten Anschlages behielt ersich selbst vor, indem er in Person den Euphrathcrabfuhr, um den Kanal Pallacopoö zu untersu-chen, durch welchen das Wasser des EuphratS ab-geleitet wurde. Von hier ging er nach der Mün-dung des Kanals und bis an die Arabische Gränze,wo er in einer angenehmen Gegend eine neueStadt erbauet-, die er mit Griechischen Mieths-völkern besetzte. Dann beschloß er durch die Mo-räste zurück zu segeln, so daß er die Stadt zurLinken hatte. Er regierte selbst das KöniglicheRuderschiff und zeigte dadurch die Erfahrenheit,die er sich in, Seewesen erworben. Als er aufdem Verdeck war, so wurde ihm seine Mühe undHauptbinde, Las Zeichen Königlicher Würde nachMorgenländischer Art, von, Winde herabgeweht.Jene fiel, ihrer Schwere wegen, auf den Grund,die Binde wurde aber zum Grabmale eines derAssyrischen Könige geführt, und blieb daselbst aufdem Schilfe hängen. Ein Schiffer, der dies ge-wahr wurde, und gern seinen Dfer und Muth imDienste seines Herrn zeigen wollte, sprang inöWasser, schwamm bis zum Grabmale, und bekam' /^"p^mde wieder; weil er aber besorgte, sieMochte beim Zurückschwimmen naß werden, sosehte er sie auf den Kopf. Da Alexanderschon vorher, ehe er nach Babylon zurückging, ci-*"ge üble Vorbedeutungen von seinem nahen TodeEhalte« hakte, so glaubte man um so gewisser,van dieser Zufall eine Deutung eines nabcn ll„-glucks sei. Der Schiffer bekam zur Belohnung seinerKühnheit ein Talent, wurde aber sogleich gelobtetwell er die Königliche Binde auf deu Kopf gesetztD«. rechn. Enc. Theil. eXT-M. Nn