Schifffahrt. 563
leucus und Antigonus sich am stärkstes aufLas Seewesen gelegt. Die Nachbarschaft von In-dien, der Besitz von Babylon, und der Antheil,Len Selencus in dem ersteren besaß, habenLiesen Fürsten die beste Gelegenheit zum Seehan-Lel und zugleich die Mittel zu einer zahlreichen Flotteverschafft. In den Kriegen wider den An tige-rt us bedecken beide mit ihren Schiffen das Mit-telländische Meer. Der Letztere, dem es an Schiffenfehlte und der dennoch mit dem Ptolemäus,dem Lysimachu s lind dem Cassander beschäf-tigt war, welche Herren zur See waren, ließ aufLein Phönizischen Küsten an Artsrüstung einer gra-sten Flotte arbeiten, und als sich Selenens mithundert Regeln einstellte, und dadurch das Schre-cken in das Kriegsherr des AurigonuS brachte,so beruhigte dieser seine Krieger mit dem Verspre-chen, daß er noch vor Ende des Sommers 50(1Schiffe in See haben wollte, und dies geschahauch wirklich; denn er erschien mit einer Flottevon fast so vielen Schiffen, mit denen er seinenFeinden die Herrschaft über das Meer entzog. Erbemächtigte sich auch der Stadt TyruS, welchenach der Verwüstung, die Alexander darin an-gerichtet, dennoch eine Belagerung von fünfzehnMonaten aushielt.
Was Plinius^) von der Schifffahrt des S e-leucus und des Ankigonus auf dem Indi-schen Meere nach der Kaspischen See sagt, ist, verworren und eine Folge des Irrthums,ÜNN viele Schriftsteller nach ihm gefallen, tvel-^ geglaubt haben, daß das Kaspische Meer ein
üts des Scychischen sei. Die große Flotte, wel-