Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schifffahrt.

Wurden aber sehr bald von den Phöniziern, wel-che sich des ChersonncsnS bemächtiget, zn denKüsten des schwarzen Meeres vertrieben; wo siedie Stadt Mesambria erbauten. — Bitbynien,welches vor Zeiten unter dein Namen Mysien,My.a'donicn, Bebrycien, Mariandyniaund Bithynia bekannt war, hatte vortreffliche' See lind Handelsstädte. Die Schiffe der be-rühmten Stadt Heraklca, am schwarzen Meere,gelegen, waren von besonderer Rüstung, und ei-nige von außerordentlicher Größe. Eins dieserSchiffe, welches Lcontifera dieß, batte an jederSeite 800 Packknechte und 1200 Soldaten allBord. In dem Kriege mit den Römern wurdesie von Cotta zerstört, nachher wurde sie wiederhergestellt, erhielt aber unter den Römern, welchesie bis zu ihrem eigenen Untergänge behielten,ihre vorige Freiheit und alten Vorrechte nicht wie-der. — Colchis, das jetzige Mingrelien, be-rübmt wegen des Zuges der Argonauten, um da-selbst das goldene Vließ nach der Fabel zn holen.Die Argonauten waren eine Gesellschaft von

Griechen, die auf Abemheuer ausgingen, und die,als sie von den Goldgruben in Lolchis und d«n'unermeßlichen Schätzen des Colchischcn Kön>^Acetcs hörten, sich dahin zn segeln entschlossen,in der Hoffnung, durch diese abzmtheuerliche Fech^ihr Glück zu machen. Sie ließen zu diesigZwecke ein Schiff zu Pcgasa von einem gewiss^A rgu s erbauen, »ach welchem sie dasselbe A rgenannten, und von demselben wurden sieArgonauten genannt, Auf dieses Schiff ^gen sie an Bord, und richteten^ da sie einen S 'wissen Thphis zn ihrem Steuermann Hatten,ren Lauf durch das Aegeische Meer, den Hellesp^den Propontis, den Thracischen Bosporus, "