Schifffahrt.
571
wie die benachbarten Inseln, verschiedene guteHäfen, weiche der entgegengesetzten Küste vonJta'ien fehlten. Die Liburnier besaßen verschiedeneInseln imAdriatischcn Meere, und waren dreier-finder einer besonderen Art Schiffe, die nach ih-rem Namen die Libur nischen genannt wurden.Nach dem EnsiathiuS«) ssoll ein gewisser U-burnier der Erfinder davon gewesen seyn, der diesenSchiffen, so wie der ganzen Nation, den Namengegeben habe. Die Sckiffe waren von zwei Ar-teu; größere, zum Kriege und langen Reisen ge-schickt, und kleinere, sehr bequem zur FisthereyUnd anderem täglichen Gebrauche; beide Artenwaren aber wegen ihrer Starke und skichtigrestsehr bequem.
Die Seefahrt der.Römer. Die Romerhaben sich schon sehr früh, zur Zeit ihrer Könige,aus das Seewesen gelegt; anfangs nur in Absichtauf die Handlung und Kaperei, späterhin aberwegen des Krieges. Das älteste Denkmal, wel-che man von ihrem Seewesen und ihrer See-handlung hat, ist der von Polyhius^*) ange-führte Schifffahrts- und Handelstractat mit denEarfhagincusirn, welcher im 244stcn Jahre derStadt Rom nach Vertreibung der Könige undEinführung der Bürgermeister geschlossen worden;s- oben, S. 526. Diejenigen irren daher, welchevorgeben, daß sie vor dem ersten Panischen Kriege,welcher fast 240 Jahre nach Schließung diesesSeetractates seinen Anfang genommen, nicht daran«gedacht hätten, Was die Erneuerungen dieses Trat,
, ) vxoni,. rerlsg. V,) 6s Oütv. IM, i ^