Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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578 Schifffahtt.

nun Scipio mit dieser Flotte zu dem großenSicilianischen Geschwader gestoßen, so lieferte erin Afrika dem Hannibal ein so glücklichesTreffen, daß dadurch diesem zweiten PunischcnKriege, welcher siebzehn Jahre gedauert, ein Endegemacht wurde. Die Carthaginenser mußten beimFrieden sehr harte Bedingungen eingehen, untceandern auch diese: den Römern ihre Schiffe, bisauf zehn von drei Ruderbänken, zu übergeben,welche Scipio verbrennen ließ, stoben, S-519^C'6 wurde ihnen ferner bei diesem Friedensschlußbestimmt, wie groß sie zukünftig die Schiffe zurFischerei und zu den Frachten uach den benach-barten Küsten erbauen - sollten; alle Kriege außer-halb Afrika wurden ihnen untersagt und in Afrikaselbst sollten sie keinen ohne Erlaubniß des Rö-mischen Volkes führen.^) Hierdurch erhielten dieRömer die Herrschaft über das Meer, auf de>Usie in dem oben gedachten Jahre 100 GaleercUhielten. Ihre Handlung wurde durch diesen Schlagsicher und blühend, und verschaffte der StadtRom einen so großen Ucberfluß an sebensmitteln,daß die Kaufleute den Schiffern ihre Fracht i"Korn bezahlten. Die Römische Seemacht warnun zu einer solchen Höhe gestiegen, daß sie s"den drei Macedonischen, den Syrischen und Acha''scheu Kriegen, welche die Römer zwischen ds>"zweiten und dritten Punischcn Kriege, und wah"rend des letzteren führten, das meiste zu den er-haltenen Siegen beitrug. Da sich nämlich ^Römer zum ersten Male in die Griechischen br"'tigkeiten mischten; so bewogen sie Philipp,^/'Dritten, König von Macedonicn, sich mit

*) kvlzsi,. xv. lUid. xxx.