Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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sonderer Sorgfalt auf das Seewesen zu legen, andessen Verbesserung er schon früher in dem Kriegewider die Aetolier gearbeitet hatte. Er war dererste Macedonische König, der LM Brigantinen,die nach Art der Jllyrischen gebauet waren, inSee halten konnte. Nach der für die Römer un-glücklichen Schlacht bei Lannä, welche die Ange-legenheiten der Römer in große Unordnung brach-ten, ließ sich Philipp mit dem Hannibal inein Bündniß wider die Römer ein, dessen vor-nehmste Bedingung war, daß Philipp ohneZeitverlust mit 200 Galeeren nach Italien über-sehen sollte. Als er im 540sten Jahre der StadtRom die Städte Qricum und Apollonia an denEpirischen und Macedonische» Küsten belagerte,und sich dazu 26 Brigantinen von zwei Ruder-danken brdiente, so kam derPrator LavinuS denStädten mit einer Flotte zu Hülfe, und nöthigteden Philipp einen Theil der seinigen zu ver-brennen und sich zu äande nach Macedonien zu-rück zu begeben. In eben diesem Jahre wurdendie Euböischen Städte von den Flotten der Rö-mer, desPergamischcn KönigS Attalns und derRhodier heimgesucht. Im 556sten Jahre derStadt Rom wurde endlich Philipp von deinEonsul D uintius F l a m i n i u 6 überwun-den, und durch einen Artikel des Friedens genö-^get, den Römern alle Galeeren, bis auf einige"^s^mrtinen, zu überliefern.

Die Vermehrung der Römischen Seemacht er-weckte die Eifersucht des Syrischen Königs An-mochus, welcher damals die ansehnlichste See-macht hatte, und auch nicht weniger zu Lande mäch-est war und zum Kriege wider die Römer durchdie Aetolier und den Hannibal angereizt wnrde.hatte aber nicht mehr Glück, als Philipp

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