Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schifffahrt.

thaginensischen Flotte, woraus hervorgeht, da sieauch vorher die eroberten feindlichen Schiffe theilsverbrannt, theils verschenkt haben, daß damalsihr Scehandel noch von keinem weiten Umfangegewesen, und daß sie keine andere Seemacht un-terhalten, als in so fern sie zu ihren Eroberungenerforderlich war. Der Untergang von Carthagound der von Corinth, welcher in eben dem Jahreerfolgte, hat dem Seewesen im Occident eine an-dere Gestalt gegeben. Utika wurde nun die Haupt-stadt von Afrika, aber mit eben so wenig MachtZu Lande, als zur See, von der nun die Römerdie alleinige Herrschaft führten. Da sie aber zuder Zeit mit nichts als Eroberungen neuer Landerbeschäftiget waren, so wurde die Handelsschifffahrtnach der Zerstörung von Carthago und Corinthsehr verabsäumt. Bei einer solchen Verfassungdurchstrichen die Seeräuber das Meer ungestraft,und machten es für Kaufleute so unsicher, daß siesich kaum mehr darauf wagen durften. Ein höchstverachtungSwürdiges Volk, das die Balkarische"Inseln bewohnte, unterstand sich mit schwache",unförmlichen Schiffen Alles anzufallen, was ih-nen aufstieß, ja es selbst mit der Flotte deSConsuls Vetellus aufzunehmen. Sie wur-den jedoch zurückgetrieben, und würden vielleichtzwischen ihren Felsen ruhig geblieben seyn. wen"'ihnen nicht die Seeräuber von Cilicien durch NBeispiel Anlaß gegeben hätten, ihr altes Ha"d'werk wieder hervorzusuchcn. Mit diesen konnte"die Römer nicht jo leicht fertig werden, als ""den Ersteren. Der Prätor Antonius, mit dft"Beinamen der Redner, verfolgte die Lilicicr "win ihre Schlupfwinkel, und sein Sohn, als ^die Prätur erhielt, griff die Insel Creta, ei"""deres Raubnest an. Die Cretenser hatte"