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Schifffahrt.
fluchtsort noch Gewinnst hatten, legten sich aufdie Seeräuberei, und machten ihr hauptsächlich"stes Gewerbe daraus. Die ganze Handlung warunterbrochen, Rom der nöthigen Zufuhr über'6Meer beraubt, und seine Bürger, selbst seineobrigkeitlichen Personen, die sich darauf wagten,davon geführt. Die Seeräuber überfielen dieItalienischen Küsten, und liefen in die Tiber,als wenn sie Rom hätten belagern wollen. Dieam Meere gelegenen Tempel und Städte wurde»von ihnen geplündert und mehr als 400 von die-sen Städten wurden zu ihrem Zufluchtsort be-stimmt; andere waren genöthigt, sich los zu kaufen-Obgleich diese Räuber auf dem ganzen Mittel-ländischen Meere zerstreut waren, so machten s^doch unter sich eine Art von Republik aus. Sieerwählten sich kriegserfahrene Häupter, hatte»mehr als 1000 Schiffe von verschiedener Größe»ihre Häfen, Lcuchthürme, Zeughäuser undgazine. Eilicien war gleichsam ihre Festung, n»bdaraus erhielten die verschiedenen Geschwader n»^Gesellschaften ihre Bedürfnisse und allen Vor-schub. Diese Leute, welche anfangs nicht sojährlich zu seyn schienen, bestanden aus entla»'fenen Soldaten und Matrosen, die, sobald ßfeinige Beute gemacht hatten, der Schwelge^nachgingen, und nicht eher wieder zum Dorsch^kamen, als bis das Geraubte verpraßtEine so ungebundene Lebensart verstärkteAnzahl nicht nur durch Leute von gleichem Schia^
sondern auch durch ganz angesehene Männer,
oder
che entweder die Neuheit des Geschäfts, - ..der Verfall ihrer häuslichen Geschäfte, oderdie Begierde nach Reichthum antrieb, diese»werk mit zu machen. Es fanden sich sogar Rat-herren und alte Generale bei ihnen ein, "in '