Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schifffahrt.

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anzufhüren. Plutarch sagt: ,,Es hatte das

Ansehen, als wenn dieses Räuberhandwerk darum,weil es glücklich ablief, um so viel ehrlicher ge-worden wäre." Ein so gefährliches Uebel, welchesRom mit einer allgemeinen Hungersnoch drohrte,erforderte ein schleuniges und außerordentlichesHülfsmittel. Man glaubte solches nirgends, alsin der Person des klugen und tapfern Pompe-jus zu finden. Er wurde zum Befehlshaberüber das ganze Mittelländische Meer bestellt, vonMeerenge von Eadip an, bis an den Thra-cischen BosphoruS, und von den Küsten, die ihnumgeben, bis auf 25 Meilen inö band hinein.Man versorgte ihn mit Geld, Munition undTruppen, um eine Flotte von 500 Schiffen, so-wohl von Römischen, als der Bundesgenossen,besonders der Rhodier, in See zu halten. Mitdieser Macht wurde das Meer von Pompejusund seinen Unterbefehlshabern in weniger als dreiMonaten von diesen Räubern gesäubert. Er schlugihre Flotte auf der Cilieischen Küste und verfolgteste bis in ihre Verschanzungcn, die sie sich in

Felsen des Berges Taurus gemacht hatten.

Meisten von ihnen ergaben sich auf Gnade undUugnade. Er nahm ihnen über 100 bewaffneteGaleeren und eine unzählige Menge andrer Schiffeab und verlor nicht ein einziges von den seinen,pompejus untersagte ihnen alle Schifffahrt aufdem Meere, wies ihnen Wohnungen auf demfesten Lande an, und gab ihnen Ländereien zubearbeiten. Pompejopolis, eine Cilicische Stadt,^ " einem Theile von ihnen gab, hat daherihrer, Namen. Diese Räuberhorde, welche dieRainer nicht nur durch ihre Tapferkeit, sondernauch Gelindigkeit bezähmten, blieb ihnen in derFolge getreuer, als irgend eine andere Nation.