590 Schifffahrt.
Cäsars kamen den Feinden, in Vergleicht»^der Größe und Stärke ihrer Schiffe, verächtlichvor. 'Sie würden auch in der That nichts zubefürchten gehabt haben, wenn die Römer sichnicht schneidender Instrumente bedient hätten, wo«mit sie das Tanwerk der feindlichen Schiffe durch«schnitten, und sie dadurch zum Segeln untüchtig,zum Entern aber bequem gemacht hätten. Dieseseinzige Treffen, in welchem die Banner ihre" Schiffe und beste Mannschaft eingebüßt, machtedem Kriege ein Ende. Cäsar sah nun keineweiter» Hindernisse vor sich, um Brittannie»anzugreifen. Er wollte der Erste unter den Rö«mern seyn, der mit einer Flotte dieses Abendlän«dische Meer befahren und eine zuvor unbekannteGegend entdeckt hätte; denn zu dieser Zeit wußte"die Römer nichts von Brittannien; selbst den ^liern waren davon nur die ihnen entgegen gest«gene Küste bekannt, und auch nur aus denrichten der Kaufleute, welche von Zeit zu Zeuhinüber stachen, um ihre Handlung zu treibe"'Cäsar wandte sich zu diesen Kaufleuten,den Zustand der Insel zu erfahren, erhielt ab? ;
von denselben wenig Licht, sie gabcnvielmehr.de I
Brittanniern Nachricht, daß Cäsar, um sie ^überfallen, alle Schiffe auf den benachbarten ^sten zusammengebracht und sie mit der wwdie Banner gebrauchten Flotte vereiniget h"Cäsar setzte auf achtzig Lastfchiffen zwei Legi?"^über; die Ofsiciere brachte er auf die vorrätiMGaleeren und seine Reiterei auf achtzehn a"b
Lastschiffe. In seinen Commentarien-wo diese
nehmung genau beschrieben worden, bemerkt er,der Bau und der Gebrauch der Galeeren den D"
>ren fremd vorgekommen. Die Stürme, welch?