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Schifffahrt.
daß einige Schiffe aus Spanien nach Rom, zumDienste des Staats, befrachtet worden sind. Soviel ist gewiß, daß Rom nicht so viele großeProvinzen in Unterwürfigkeit hätte erhalten, nochden Tribut von ihnen einsammeln, noch ih-ren Unterhalt durch die von außen nöthige Zu-fuhr überkommen können, wenn diese Stadt nichteine so große Anzahl Schiffe ohne Unterlaß be-schäftiget hätte. Daher sind die vielen besondere"Flotten entstanden, deren in der iXoüliu lin^oru,die unter den Kaisern ArcadiuS und Hono-riuS verfertiget ist, gedacht wird, und die hieranzuführen, zu weitläuftig seyn würde. Ueber dieKriegsflotte der Römer, deren Bau, Be-mannung rc., s. unter Kriegs-Flotte, Th-50, S. 301 u. f.
Die Römer hatten die Gewohnheit, daß ^den Schiffen, welche sie auf Entdeckungen ab-schickten, ja selbst den Segeln, dem Tauwerkeund der Kleidung der Matrosen die Farbe ds»MeereS gaben.*) Der lateinische 'Name diesigFarbe ist Venutus, und eben dieselbe, den ^Veneti am Adriacischen Meerbusen und die Da"'neS in Belgien führten. Hieraus scheint hervorzugehendaß die Römer diese Gewohnheit von demoder dem andern Volke'entlehnt haben.
Griechen haben den Namen dieserFarbe, aursprünglich von den Venetis angesehen. R"Huet, soll er von den Bannern herrühren, ^im Seewesen viel geschickter und mächtigersen, als jene, und mit denen auch die Römeruen stärkeren Verkehr zur See gehabt habe»-
Unter die Kaiser nach dem Augustus, b>§»
*) VeL<M äs rs wUlt. L. V. c. 7.