Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schifffahrt.

die Cimbrer an, sich auf der See furchtbar zumachen. Der Name der Franken kommt um dieseZeit das erste Mal in der Geschichte vor. Wiebekannt, waren die Franken lauter Deutsche Völ-ker, welche in ein Bündniß zusammengetretenwaren, und sich den Namen der Franken,welches freie Leute bedeutet, gegeben haben.Hierunter waren dieCha uzen, die Bructerer,die Shamaven und die Salier begriffen, dieüber der Mündung des Rheins wohnten; wozu nochdieAttuarier, welche die Ufer dieses Flusses, unddie Katten, welche die tiefer im Lande gelege-nen Provinzen inne hatten, gehören. Seitdemsie ihre erste Wohnung verlassen, wurden alleVölker, die sich zu ihnen gesellten, und die vo"ihnen freiwillig oder gezwungen aufgenommenwurden, Franken genannt. Sie besaßen einebesondere Neigung zum Seewesen, durchstreifte"alle Meere, und sielen nicht nur in Gallien,dern auch in Spanien und Afrika ein. Man hältsie für die streitbarste Nation der Deutschen, d>ezu Wasser und zu Lande gleich tapfer war. Eineder widerwärtigsten und kühnsten Unternehmungenzur See, hat eine Kolonie Franken ausgeführ^die der Römische Kaiser Pro bris, entweder a">ihr Ansuchen oder wider ihren Willen an daschwarze Meer gesetzt hat. Sie bemächtigten s>Mim Jahre 281 verschiedener Schiffe, um aufselben wieder in ihr Vaterland zurückzukehrenUnter Weges plünderten sie die Asiatischen ""Griechischen Küsten, machten verschiedene Land" 'gen in Lybien, stiegen nachher in Sicilien ""Land, und plünderten Syracus. Von hier begben sie sich in die Afrikanische Provinz dttMer; gingen durch die Meerenge von Gibt" 2<n den Ocean, und kamen zuletzt mit ^