Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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634 Schiffahrt.

von Baltia oder Scandinavia redet, so erwähnt erdessen, als einer bekannten Westgegend, welche schondurch andere und viel ältere Schriftsteller berühmtgeworden wäre. Tacitns kannte schon die Ge-stalt der Schiffe. Er sagt*): „Sie sind von denmistigen darin unterschieden, daß sie sowohl vor,als Hinter sich gleich zu fahren, um mit dem ei-nen, wie mit dem andern Ende anzulanden. Siesind auch weder mit Segeln, noch mit ordentlichan den Seiten eingelegten Rudern versehen. S>ebrauchen ledige Ruder, wie auf einigen Strömen,welchen sie, nachdem es die Noth erfordert, aufdie eine oder die andere Seite umlegen könne».An einem andern Orte vergleicht er diese GattungSchiffe mit denen, die bei den Völkern am E"-xinischen Meere üblich waren **).

Die ältesten Nordischen Geschichtschreiber khe>^len uns, in Ermangelung der Griechischen undRömischen, vielerlei Nachrichten mit, welche d>e, Schiffsahrt und den Handel von Norden in d>e'sen frühen Zeiten erläutern. Sie berichten, dupKönig Biorn seine eigene Schiffe ausgeschickt,um verschiedene Kostbarkeiten oder auch diedürfnisse seines HofeS einzuführen***). 'Nach d^

Torfäns ch) soll Graf Vognwaldkal KausiMannschaft getrieben haben, In JamtiaKönig Hako die Handlung errichtet, und zu Tu" 'berga sind zu gewissen Jahreszeiten die Dänischeund Sächsischen Kauffahrer eingelaufen st). ^

*) vs ttlorib. 6er,L. v. 44.

**) ^nnal- I>ib. III. v. 46,

-»*») In L. Hsrslä, Harts^. 8sg. o. 38 . p. 115.1°) Oresä. Ind. I. 0. 21, P. 294.

-kl-) >i. II->I,on ^clslst. b'ostr. 8sx. v. 14. Ko».

tlLl. x. zg. p. 15 L.