Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schifffahrt.

Dacien, gegen Süden zu durch den Fluß Tyraoder Dniester, und das Karvatische Gebirge abge-sondert, und batte gegen Norden das BaltischeMeer und den Finnischen Meerbusen. Die Einwoh-ner waren dieVeneder, Aesticr, Peuciner, Bastar-nen rc., welche unter dem Namen der Sarmatcnbegriffen worden, obgleich man Einige davon zuden Germanien, rechnet. Jetzt wird gemeiniglichder Name Sarmatien nur allein dem KönigreichePolen gegeben, welches aber nur ein Stück davon ist-Tacitus*) ist zweifelhaft,ob er die Peucinische",Venetischen und Fennischen Völker unter die Ger-. Manier oder Sarmaten zählen soll, obgleich er-rohden Peucinern und Bastarnen sagt, daß sie mitden Germanien, einerlei Sprache, Kleidung, Woh'nungcn gnd Häuser hätten. Er fügt hinzu: „S^leben durchgängig im Schmutz und NichtöthmhNachdem ihre Großen sich durch Heirathen m>tden Sarmaten vermischt haben, so haben sie auchetwas von ihren Gewohnheiten angenommen. Da"ihren Sitten haben die Venedcr auch viel aug^nommen; denn sie durchstreichen mit Rarchen luckBeuten alle Gebirge und Waldungen, die >>chzwischen den Peucinern und Fennen erstrecke",jedoch sind sie mehr unter die Germanier zu rech-nen, weil sie beständige Wohnungen haben, Schilfführen und zu Fuße wandern; überhauptfertig auf den Beinen sind, welches Alles v"den Sarmacen, rste ihr Leben auf Wagen ""Pferden zubringen, weit unterschieden ist."erkennt hieraus den Unterschied zwischen der amDeutschen und Sarmatischen Lebensart. Was tMdie Schifffahrt dieses Volkes anbetrifft, so

*) 6s LlorU». 6r:rm. 46.