Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
Seite
637
JPEG-Download
 

Schifffahrt.

637

diese in der ersten Zeit nur sehr unbedeutend,weil steh die Sarmaten besonders aus die Vieh-zucht legten; jedoch sollen sie, aller Vermuthunguach, an derjenigen großen Handlung Antheil ge-nommen haben, die in den alten Zeiten von demKomischen und dem schwarzen Meere nach diesenlegenden getrieben worden. Waö die Europäi-schen Scythen, oder die Einwohner des südli-che» Theiles des Europäischen SarmatienS anbe-llst, welches gegen das Eupinische Meer undden See Maotis zu liegt, so haben diese schonU? der ersten Zeit Schifffahrt auf dem KaspijchenMeere getrieben. Ueberhaupi war daä KaspischeMeer in den alten Zeiten ringsherum mit theilsmächtigen Handelsstädten beseht; denn die Grie-chen harten ihre Kolonien um das ganze schwarzeMeer herum gepflanzt. Auch Herodot gedenktdes Orientalischen Handels, der zu seiner Zeit nachdein schwarzen Meere getrieben worden, indem ergemerkt, daß die Scythen damals bis nach In»dien des Handels wegen gegangen, wobei er zu«Mich den Weg anzeigt, nämlich zur WinterszeitM>ec die Mäotische See und dann oberhalb desTölpischen Meeres herum; von der Nördlichen Seiteaber zu allen Zeiten der Handel den Dniper,und andere Flüsse hinauf und hinuntergegan-M', und fast mit eben denjenigen Waaren getrie-worden, die diese Gegenden noch jetzt hervor-^Mgen. ^ Byzanz war gleichsam der Stapelau" nach dem schwarzen Meere gehenden und vonkommenden Waaren, davon PolybiuSdMlanglich Nachricht giebt,d betrachten wjr nun die Schifffahrt in.bn mitteleren Zeiten, so müssen ycnr mitGriechischen Kaiserthume den Anfang"Uchen. Die Geschichte der Handlung erhielt mit