Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schifffahrt.

einem seiner Gesehe *) anzuführen, däß nämlichdie Wahl des Ortes ihn durch besondere Eilige-bung des -Himmels angezeigt worden. Wen"auch kein vorhergegangenes Wunder diesen Ent-schluß veranlaßt, so muß man doch gestehen, daßer keine bessere Wahl finden konnte; denn dieLage der Stadt Eonstantinopcl ist zum Handelund zur Schifffahrt die schönste und bequemsteauf dem ganzen Erdkreise. Ähre Lage in Europaauf einem Stücke des. festen Landes, das gegenden Thracischen BosphoruS hinläuft, von dcn>man in einer halben Stunde nach Asien hinüberkann. Sie hat zur rechten Hand das sogenannteweiße Meer oder Nur <11 iVIarmni'a, welches ein?bequeme Fahrt nach Asien, Aegypten und Afti^eröffnet; zur linken Seite ist das schwarzeund der Maotische See, welche, nebst den vieiestFlüssen, die sich darin ergießen, der StadtWaaren aus den Mitternächtigen Gegenden ^führen. Der Haftn, den die Natur ohne Be-hülfe der Kunst macht, hat den Eingang zwisi^'dem weißen und schwarzen Meere, und ist eintder schönsten in der Welt. Sein Umfang ist vr>vier Stunden, eine Stunde breit, und der Gr>"'überall so gut, daß die größten Schiffe »hue^

, fahr einlaufen, 'Anker werfen und sicher liegkönnen. Der Kanal der Dardanellen undKanal des schwarzen Meeres ist gleichsam/der Natur dazu gebildet worden,-die Reichtlff""-aus allen vier Welttheilen hier anzuhäufen, dü'ff'gen von ganz Indien, von dem entferntesten §von Ehina und von Japan, werden ihr aus/schwarzen Meere, wovon dieser Kanal ein

*) 6v6. Ilieoltoz. I^k. 5. 2os. Ild. 11. V»

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