Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schiffahrt. 76Z

Stellen zu verlieren. Was zum Bau, zur Aus-rüstung, zur Verproviankirung der Schiffe diente,war von allen Aue- und Einfuhrsabgaben, so wievon den AdmiralitätS. Abgaben frei. Der Staatwachte sich anheischig 50 Livreö für jede TonneWaaren, die man von Frankreich nach Indien,Und ?5 für jede Tonne, die man daher bringenwürde zu bezahlen. Man versprach die Besitzun-gen der Gesellschaft mit den Waffen zu beschützen,und ihre hin- und zurückreisende Schiffe durch soZahlreiche Geschwader zu decken, als eS die Um-stände erfordern würden. Die erste Unternehmungging nun auf Madagaskar; allein die Hartnäckig-keit, mit der man sie verfolgte, machte, daß siewißglückte. Die Schiffe der Gesellschaft wähl-ten nun den geraden Weg nach Indien und be-stimmten Surate zum Mittelpunkte des Französi-schen Handels in Asien. Man fand daselbst schonein vollkommen eingerichtetes Seewesen. DieSchiffe dieser Stadt dauerten Jahrhunderte undenthielten mehrenthejls 1000 bis 1200 Tonnen.Sie waren von hartem Holze erbaut. Man ließsie nicht vorn Stapel laufen, sondern sie wurden^>rch das Wasser, das man in den Werft hinein-wffen konnte, mit weggeführt. Das von KokoS-t>nde gemachte Tauwerk war rauher und nicht sogeschmeidig, als das unsrjge; Mein es hatte ebendie, wo nicht eine noch größere, Dauerhaftigkeit.Ihre von Baumwollen-Fähen gemachte Segeltü-cher waren nicht so stark und dauerhaft, als di?hänfenen, sie waren aber biegsamer und demZerschlitzen nicht so ausgesetzt, Statt Pech ge-brauchten sie das Harz eines Damar genanntenBaumes. Obgleich ihre Schiffsbefehlöhaber Leutevor, sehr mäßigen Fähigkeiten waren, so haltensie doch Kenntniß genug für die Seen und die