Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schifffahrt.

ten, zusammengebracht hatten, auf Eroberungenan, wozu sie einiges Gold, welches sie auf derInsel fanden, reizte, indem dieser Fund Berg-werke auf der Insel vermuthen ließ; allein siefanden sich betrogen, und büßten alle ihre Kapita-lien ein, und bei dem Ablauf ihres Privilegiumsstanden sie beinahe nackt da; denn es blieb ihnenvon allen ihren Eroberungen nichts weiter übrig,als einige Wohnungen an fünf bis sechs Ortender Küste; es waren sogenannte Kastele vonBrettern gebauet, mit Blättern gedeckt und mitPfählen umringt, und mit einigen schlechten Ka-nonen beseht. Ihre Vertheidiger bestanden inetwa 100 Räubern, die bei den Eingeborncn denHaß gegen die Franzosen noch verstärkten. DerMarschall von la Meilleraye zog diese Ue-berbleibscl an sich, und suchte diese schlecht ange-stellte Unternehmung zu seinen Privatunterneh-mungen wieder aufzuhelfen; allein dieses ge-lang ibm nicht, und er war genöthiget, seinEigcntlnim für 30,000 Livres zu verkaufen.Colbert entwarf im Jahre 1664. den Plan zueiner Ostindischen Gesellschaft, welche von Lud-wig dem Vierzehnten mit dem ausschließen-den Privilegium auf 50 Jahre begünstiget ward.Es wurden 15 Millionen Livree zum Fonds derGesellschaft bestimmt, da man aber diese Summenicht sy bald in Frankreich aufbringen konnte, si>machte sich >..^z Ministerium anheischig 3 Mi^'nen Livres vorzuHrecken, und alle Fremde, welche20,000 Livres beitragen würden, sollten die Rechteder gebornen Unterthanen genießen, ohne sich Na-turalisten zu lassen. Alle Offiziere, bei weichestCorps st? auch stehen mochten, waren von derPflicht: sich dabei aufzuhalten, frei gesprochen, ohu^kstvus von Hern Vorrechte und dem Gehalte ihre*