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vom Jahr 1648 bis 1652.
Friedens schuldig gewesen, er nun nicht nach Paris gienge; und er dankte ihm fürden Beystand, den der König von Spanien ihm geleistet, und für die verbindliche Begeg-nung, die der Graf selbst ihm beständig hatte widerfahren lassen; und mündlich ließ erihm dabey sagen, daß er drey oder vier hundert Pferden, die ihm von der Niederlagevon Rhetel von seinen deutschen Truppen verblieben, den Befehl schicken würde, zuihm nach Frankreich zu kommen.
Während dieses Aufenthalts zu Stenay, nach Abreise der Herzogin von Longue-ville, sah Türenne sowohl aus den verschiednen Briefen des Prinzen, als aus den Nach-richten, die er von Paris erhielt, daß der Prinz seit seiner Entlassung öfters den Sinnveränderte, und bald, daß Türenne zeitig nach Parks käme, wünschte, bald, daß er zuStenay verbliebe, nachdem er nämlich entweder den Platz, den Türenne bey seiner Rück-kehr überantworten wollte, zeitig in seinen Handen zu haben, oder feine Verbindungenmit den Spaniern fortzusetzen wünschte. Die Herzogin von Longueville, als sie Stenayverließ, wollte Türennen bereden, daß er ihr das Wort, beständig in des Prinzen In-teresse zu bleiben, gäbe. Er aber glaubte, daß, nachdem er während des Verhafts desPrinzen so ganz ohne Eigennutz gehandelt hatte, es nun nach diesem ihm frey stehenmüßte, wie ers am vortheilhaftesten fände, zu handeln, und sagte der Prinzessin, daßer dies Wort ihr nicht geben könnte; hätte er aber seine Truppen aus Stenay gezogen,dem Prinzen den Platz übergeben, und den Spaniern in Ansehung seiner Bemühungenfür den Frieden genug gethan, so würde er alsdenn nach Paris gehn und den Prinzensehn, und seine Maasregeln nehmen. Es hat auch in der Folge Türenne nach der Ab-reise der Herzogin, und bis er selbst nach Paris gegangen, keine andern Maasregelnergriffen, als alle die Zeit sich zu geben, die ihm nöthig war, um mit den Spaniern inBetreff seiner Bemühungen um den Frieden auf eine anständige Art auseinander zukommen. Er war auch nicht nach Paris zu gehen ungeduldig, ob es ihm gleich aller-dings bekannt war, daß alles, was zu des Prinzen Parthey gehört hatte, Maasregelnzu eignem Interesse dort nahm. Er aber glaubte, daß, wenn er, um das seine zu beför-dern, die Abreise dahin beschleunigte, so könnte dies nicht mit der Zeit bestehen, die erdazu bestimmt hatte, die Spanier zu überzeugen, daß die Verhinderung des Friedensim Mangel der Vollmacht an den Erzherzog läge. Endlich aber, als er völlig davonunterrichtet, und folglich auch kein Zweifel mehr war, daß sein Aufenthalt zu Stenayvöllig ohne Nutzen seyn würde, so verließ endlich auch er den Platz und gieng nach Pa-ris. Er erfuhr, daß der Prinz und verschiedne Personen von Stande ihm entgegenzu-gehn gesonnen wären, und kam, ohne sich das Anschn, als wenn er es verbitten wollte,
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