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Feldzug vorn Jahr 1652.
keil verfuhren, kein Angriff mit Vortheil möglich war. Denn ein Vorsprung voneiner Stunde war der Armee des Königs sicher, und von der Zeit an wurde dasTerrain stets vortheilhafter für sie; die Seine deckte die eine, der Sennard die andreFlanque, und die Front war schmal, und wyrpe immer schmaler, je naher man anCorbeil kam. ,
Noch vor Aufgang der Sonne stand die Armee auf den Höhen von Corbeil, unddie Verschanzungen wurden pallisadirt, ob man gleich nur eine einzige Nacht da zu ver- '
bleiben gedachte, nicht sowohl um sicher zu seyn, als um den Feind zu bereden, daßman einen langem Aufenthalt beschlossen hatte. - „Den sechsten marschi'rte die Armeenach Chaume, wo man des Abends eintraf, in der Absicht, die Marne zu Meaur zupassiren, und den Hof, der damals in Mantes war, zu Pontoise oder St.^ermaineinzuholen.« Dieser Marsch war beschwerlich und nicht ohne Gefahr, wcil^die Feinde Fort.überall, wo sie wollten, attaquiren konnten. Die Armee marschirte en Kamille inLinienmarsche, in zwey Colonnen, und in derselben Ordnung, wie sie campirte, die Re-serve von den Gens d'armes zwischen den Linien der Infanterie, die Artillerie und Pro-viantwagen zur Rechten, und zu äußerst von aller: die Colonne von der Bagage. Manhielt überall die vorgeschriebnen Distanzen, so daß die Armee durch eine einzige Schwen-kung links überall en Kamille stand.
Die Feinde unternahmen nichts, und man setzte darauf den Marsch der Armeeetwas freyer fort über Presle, Tournain und Quince', und passirte den uten Octoberüber die Marne, und campirte zu Boretz, den Tag darauf zu Mont l'Evesque, unddarauf zu Courteuil, wo das dortige Gewässer das Lager bedeckte.
„Die Armee der Prinzen, nachdem sie den Posten von Villeneuve verlassen hat-te, lagerte sich zwischen Paris und Dampmartin; und es ist wohl nicht zu läugnen,daß die Unterhandlungen und Zeitvertreibe von Paris den Prinzen von Conde' gehinderthaben, verschiedne Vortheile zu nehmen, die er außerdem nicht würde versäumt haben.
Endlich nach einiger Tage Aufenthalt beschloß er, mit seiner und des Herzogs von Lo-thringen Armee die Gegend von Paris zu verlassen, und nach den Gränzen von Cham-pagne zu gehn, wo der Graf von Fuensaldagna mit der spanischen Armee in der Ge-gend von Laon ihn erwartete. Man verwunderte sich sehr, daß der Prinz so leicht sichentschloß, Paris zu verlassen, das bey dem unglücklichen bürgerlichen Kriege in allemBetracht so wichtig war; aber die verschiednen Cabalen, die nicht auf seinen Zweck tra-fen, ein wenig Mangel von Vorsicht in die Zukunft, und die Folgen dieses Entschlusses,und die Hoffnungen, die der Prinz auf seine Vereinigung mit den Spaniern gegründet
hatte,