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Feldzug vom Jahr 1654.
ständig zur Seiten zu haben, vor dem es gefährlich war, einen falschen Schritt zuthun, und besonders hier, da man ihn auf der Flanque des Marsches gewärtigseyn mußte.
Mit Anbruch des Tages setzte sich die Bagage in Bewegung unter Bedeckungvon sieben bis acht Escadrons, und den Dragonern des Marschall la Ferte', und so-bald sie defilirt hatte, folgte die Avantgarde, die der Marschall Türenne selbst führte,und sodann die Armee in sechs Colonnen. Zur Rechten von allem marschirte das ersteTreffen des Flügels Cavallerie, so diesen Tag die Tete des Marsches hatte; die zweyteColonne formirte die Hälfte des ersten Treffens von der Infanterie; die dritte Colonnedas zweyte Treffen der Cavallerie von dem Flügel, der die Tete hatte; die vierte Co-lonne die andreHalfte des ersten Treffens von der Infanterie; die fünfte Colonne die Ca-vallerie des andern Flügels, und die ganze Infanterie des zweyten Treffens; und end-lich zur Linken von allem die Reserve von der Cavallerie, so daß die Armee mit vier Btztaillons und fünf Escadrons de front marschirte.
Das grobe Geschütz war bey der Avant- und einige leichte Stücke bey der Arrier-garde; und wenn man auf ein Defilee traf, so machte die Arriergarde mit den Feld-stücken Front gegen den Feind, und die andern Truppen defilirten. Jenseits abermachte die Avantgarde Front auf einem Terrain, das der Arriergarde gleichfalls Platzließ, sich zu formiren, und alles blieb en Kamille, bis die Queue passirt war, und dieganze Armee zugleich sich wieder in Marsch setzte. Eine Stunde vom alten Lager zeigtesteh der Feind mit vierzig Escadrons gegen die Rechte des Marsches und auf einen Ka-nonenschuß nahe, jedoch mit einem Bach zwischen ihm und den Colonnen, den blos seineCroaten und ein oder zwey Escadrons zu ihrer Unterstützung passirten. Diese drangenweit vorwärts, so daß verschiedne Musquetiers aus den Gliedern traten, um in denIntervallen der Cavallerie mit ihnen zu scharmuziren; es kam aber nirgends zum ernst-haften Gefecht. Conde' führte zwar selbst das Gros der Cavallerie, und setzte in derGegend von Maubruge bey einer etwas schmalen Passage hart an die letzten Truppenan; als diese aber schnell und mit guter Ordnung umwandten, so gab er die Attaqueauf, und zog sich, ohne das Defilee zu passiren, zurück, um nicht selbst einem Echec sichblos zu stellen.
Es war Nacht, ehe die Armee Maubruge und das Lager erreichte, das zwischender Stadt und dem Holze abgesteckt war, und die Nacht, und die Menge der Bagage,und die schmale Front vom Terrain brachte alles in Verwirrung, so daß fast niemand
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