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Feldzug vorn Jahr 1656.
unter den französischen Armeen zu dienen. Der Herzog von Pork aber verließ dasReich, weil Cromwell nach langer Unschlüssigkeit endlich die französische Parthey ergrif-fen, und Carl König von Engelland daher zu den Spaniern gegangen war.
„Uebrigens verstrich der Winter in vollkommnem Zutrauen des Königs und derKönigin gegen den Cardinal. Der Cardinal aber behielt die nämliche große Achtunggegen den Marschall Türenne, so daß dieser auch die geheimsten Entwürfe des Hofskannte, und an den wichtigstell Begebenheiten den größten Theil würde gehabt haben.Der Cardinal, der vom König und der Königin freye Hand hatte, und eine vollkomm-ne Kenntniß von dem Charakter aller Großen deS Hofs besaß, lebte mit jedem nachdieser Kenntniß, und hatte eine ganz eigne Gabe, sie alle nach seinem Zweckezu lenken."
Feldzug vom Jahr i6;6.
,'f^ie Convois, die man zum Ende des vorigen Jahres in Conde' und St. Guis-„liain einwarf, und die Sorgfalt, mit welcher der Herr von Castclnau den gan-zen Winter durch die Vortheile nützte, die le Quesnoy darbot, um auch die entfernten„Platze mit verfchiednen kleinen Convois zu versehen: dies alles setzte dieselben in den„Stand, bis zum May des folgenden Jahres keinen Mangel zu fürchten. Gegen diese„Zeit aber gab der Marschall Türenne seinen Truppen das Rendezvous zu Chauni, und„traf in eigner Person daselbst ein, um mit einem Theile derselben vorwärts zu rücken,„und einen Convoi nach le Quesnoy, und von daraus weiter nach Conde' zu führen.„In zehn bis zwölf Tagen waren beyde Platze hinlänglich versorgt, um beyde Garniso-nen und Armeen in der Nähe zu erhalten. Der Feind war noch nicht im Felde, und„das Unternehmen folglich ohne Gefahr.
,-Zu Airfange des Junius erhob sich der König nach la Fere; und obgleich der„Cardinal öfters mit dem Marfchall Türenne über den Entwurf des Feldzugs sich be-redete, so hatte man doch den letzten Entschluß bis auf die Zeit aufgeschoben, da man„an die Gränze kommen würde, um zu sehen, was zu unternehmen möglich wäre.„Der Marfchall la Ferte' schickte indeß feine Truppen aus Lothringen, er selbst aber„folgte wegen Krankheit erst einige Tage nachher. Philipp der vierte aber hatte den„Grafen von Fuenfaldagna zurückberufen, so wie der Kaiser den Erzherzog, und Dom
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