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Feldzug vom Jahr 1675.
durch ein morastiges Holz, das oft gehauen wurde, um den Weg zu öffnen; manmußte über Bäche, wo das Wasser bis an halben Leib gieng; der Soldat war mitSchanzzeug beladen, um Werke auszuwerfen und eine Brücke zu schlagen; doch langteman um Mitternacht an, und fand, daß von ihnen allen keiner, was er trug, wegge-worfen hatte. Die Brücke mit einem Redan wurde gefertigt, und eine kleine Inselzur Linken, die spitz in den Fluß hineinlief, und die Ufer des Flusses selbst verschanzt.Türenne aber, nachdem er die Arbeiten im Fortgange gesehn, gieng zur Armee zurück,und überließ die Vollendung dem Generallieutenant, Marquis von Vaubrün, der so-fort drey hundert Pferde jenseits ausschickte, um Nachricht vom Feinde und Lande zuhaben, die sodann nach einer Stunde Marsch die Wiesen erreichten, und auf hundertPferde und einige Fourageurs aufhuben. Der Graf von Lorges lösete den Marquisvon Vaubrün ab, und sodann kam der Graf von Hamilton mit drey Bataillons, der,ohne abgelöset zu werden, verblieb, und ringsum mit breiten Verhacken sich verschanzte,und zwey Bataillons von den Irrlandern noch weiter oberhalb in einem etwas freyernTerrain postirte.
Als nun alle diese Anstalten, des Postens sich zu versichern, getroffen waren,brach Türenne am iMn von neuem auf, und gieng mit den Dragonern und einer Bri-gade Cavallerie auf eine halbe Stunde oberhalb bis nach Waghurst, wo er über denRenchen gieng und das Land recognoscirte, und einige Cavallerie vom Feinde, die sichjenseits sehen lassen, zurücktrieb, voll der stillen aber einen Theil dem Grafen von Ples-sis, der von Willstädt ankam, entgegenschickte. Zwey Bataillons faßten Posto dies-seits des Renchen, dem Dorfe Waghurst gegenüber auf einem Terrain, das der Mar-schall verschanzen ließ, und das dritte, Bouillon, besetzte das Schloß Renchen auf fünfhundert Schritt oberhalb Waghurst; der Weg aber von diesem Posten bis zum Lager,der durch einen beständigen Morast in Waldungen fortgieng, wurde durch Faschinengebessert, damit die Truppen im Stande wären, überzugehn. Es kam dem Marschallbey seiner Rückkehr die Nachricht, daß der Graf von Caprara, so das feindliche Corpsin Offemburg commandirte, mit fünfzehn hundert Pferden den Herrn voll Bülonde inseinem Posten unterhalb Willstädt attaquiren wollte, und der Marfchall detaschirte hier-auf sofort sechs hundert Pferde und zwey hundert Dragoner unter dem Herrn vonGournay zu seiner Verstärkung; Caprara aber, der bald darauf zu einer andern Unter-nehmung Befehl erhielt, erschien nicht.
Indeß war nun von Seiten des Marschalls alles geordnet, und er machte sodannseinen Entwurf den Generalen bekannt, und ließ, weil im Lager zu Bischen so wenig
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