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Sonst.
dem Zuschauer oder sonst in einem weltli-chen Buche lese. Gell., oder in einem andern welt-lichen Buche. Was wollen sie sonst damitsagen. Dein Bruder oder sonst Jemand.Ferner mit verneinenden Wörtern. Jchhabesonstnichts; sonst nichts gehört, nichts anderes,außer diesem nichts. Er hat sonst nichts ge-than. Sonst Niemand als du. Ich habesonst keine Vorzüge, als meine Unschuld.Mein Herz ist mein Reichthum, sonst be-sitze ich nichts, Gell. Die Bedeutung ist hieradjektivisch, die Form aber völlig adverbialisch.
2. In mehr adverbialischer Bedeutung (1) auf an-dere Art, am häufigsten im gemeinen Leben. Da-niel, der sonst Belsazer heißt, Dan. 4, 16.Aber vielleicht gehört diese Vorstellungsonst in der Reihe deiner Empfindung, Gell.(2) In andern Stücken, auch nur im gemeinenLeben.
Kein Kluger liebt einMensch vonihrerKleidung wegen,
Die sonsten graulich ist, Opitz.
(3) An einem anderen Orte. Im Grabe istTrost für mich, sonst nirgends. Mich dünkt,daß ich ihn sonst wo gesehen habe. (4) Zurandern Zeit eine der gangbarsten Bedeutung. Er istja sonst so vernünftig. Sonst bin ich gernbei dir. Komm sonst einmal wieder. Sielesen mir ja sonst keine Fabeln vor. Dupflegst doch sonst nicht so zudenken.
Der Schiffer, sonst ein finsterer Mann,
Sah seine Schönen freundlich an, Gell.
In engerer Bedeutung wird eö auch wohl von ei-ner andern vergangenen Zeit gebraucht, für ehedem.Sonst war es nicht so. Sonst waren wirgute Freunde. (5) Im entgegengesetzten Falle, wo