14 Sophore.
fast in jedem Boden und in jeder Lage gut fortkommtund ün Sommer blüht. Sie ist sehr dauerhaft undvermehrt sich stark durch ihre kriechende Wurzeln, undauf eben die Art wie das Süßholz, man muß sie die-serhalb in den Gärten in einen Winkel sehen, wo sievon andern Pflanzen entfernt ist, weil sonst ihre starksich ausbreitende Wurzeln in Kurzem die benachbar-ten Pflanzen überwachsen.
2) Filzige Sophore, 8opftora lornentoss,
lolils kolloid IUIIN 6 !' 08 i 8 snlwotmulis
1omento8i8. Innu. 8poe. plant. lorn. I. p. 533.Intll^opliora, kolns tninentosis. Unrl). elisis. p.487. 6olntoa ^oilaniea, ru'^entea Iota. üernr.I^n^dli. 169 t. 171; Engl. Oonnzr 8opItova. Die-ser «n Ceylon wild wachsende Strauch, welcher nachMiller auch in Senegal in Afrika, und in Westin-dien in Jamaika angetroffen wird,wird ungefähr manns-hoch, und hat Wechselsweise stehende, gefiederte Blät-ter, welche aus 6 bis 1 l Paar rundlichen, weißgrünenBlättchen oder Lappen, und einem einzelnen am Ende,bestehen. Sowohl der Stamm, als die Zweige, Blät-ter und übrigen Theile sind nut einem silberweißenFilze bekleidet. Die Blumen sind groß und gelb, sästwie der Spanische Genst, haben keinen Geruch, undwachsen in einfachen Trauben an den Enden derPflanze; aus dieselbe folgen 5 bis 6 Zoll lange, eben-falls mit Filz bekleidete Hülsen, welche rundliche, brauneSamen enthalten, die so groß sind, als Erbsen, undvon außen die Hülse knotig machen. Alle Theile die-ses Strauches haben einen scharfen, bittern und ekel-haften Geschmack.
3) Westindische Sophore,8opIiovsOo-oickontalls, lolüs plnnati8, tolloli8 unmorosis8iilieorckoti8. Innn. 8peo. plant. loin. I. p. 533.
Irutieosa, koIÜ8 sulwotunclis pinnatis,spiois sünpliellins tornnnalilnis. Lro^vn. jam.