Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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8oi-kus.

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diezahmeEberesche, derSpierlingbaum, dieEscherihen, die Spierbirn, Sporbirn, dieSpieräpfel, 8orbus clomsstier», loliis ^imiuti88u1)tu8 vlllosis. llilll. tlolv. 351. 8oil)U8 sutlva.Luuli. pin. 415. 8ordu8 Olus. Inst. 1

10; Fr. I^o Oormier enltivs; Engl. Itio eril-tivsl6<186rviv6. Der Baum dieser Ebereschenart istziemlich groß, hat eine aschgraue glatte Rinde und aus-gebreitete Aeste, deren jungeZweige wollig sind. SeineBlätter haben die Gestalt der gemeinen Ebereschen-blätter, aber die länglichen Blättchen sind etwas grö-ßer, nicht so tief gezähnt, und auf der Unterfläche mitweichen Haaren bekleidet. Die Blumen oder Blüthenstehen in Euddoldentrauben, blühen im Mai undJuni,sind weiß, fünfgrifflich, und liefern große eßbareFrüchte. Man trifft ihn in verschiedenen GegendenDeutschlands in Wäldern und auf Bergen, z. B. beiFrankenhausen und in Thüringen hin und wieder an;dann auch in der Schweiz und an andern Orten.Wegen der eßbaren Früchte bauet man diese Eber-cschenart auch in einigen Gegenden Deutschlands, inFrankreich und in Italien nnt Fleiß. Man unterschei-det 1) den Birnspierling, dessen Früchte an derBasis zugespitzt und an der Spitze gerundet sind;sie haben die Größe der sogenannten Kirschbirne,sind bei völliger Reife grünlichgelb, und an der Son-nenseite roth; — 2) den Apfelspierling, dessenFrüchte rund, an der Basis platt oder eingedrückt, undso groß wie ein kleiner Apfel sind. Beide Sorten wer-den zum Nachtisch aufgetragen und gespcisct. Dannsollen diese Früchte auch noch, wenn sie reif gewordensind, und in diesem Zustande mit anderm Obste ge-keltert werden, einen guten Wein geben. Das Holzvon dieser Eberesche ist hart, und besser, als von dervorhergehenden; deshalb benutzt man dasselbe zu al-lerlei Werkzeugen, auch giebt e6 gute Kohlen. Am