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ein, welches aber der Kardinal Richelieu im Jahre1636 abbrechen und an dessen Stelle dieKapellederSorbonne erbauen ließ. Er wollte ein an-deres Kollegium dafür bauen, sein Tod verhinderteaber dieses Vorhaben; die Familie von Richelieuließ daher zum Ersah das Kollegium du Ples-st s im Jahre 1648 mit der Sorbonne vereinigen.Die Sorbonne gehörte zur theologischen Facultät zuParis, obgleich sie ihre eigenen Einkünfte und Ein-richtungen hatte. Seit dem Concilium zu Basel, im15ten Jahrhunderte, nannten sich öfters die Pariser-Theologen Doktoren und Baccalauren der Sorbonne,ob sie gleich nicht eigentlich zu dieser Societät gehör-ten. Ihr Stifter, Robert, starb als Kanonikus zuParis im Jahre 1274, und vermachte der Sorbonneseine sehr ansehnlichen Güter. Zur Zeit der Revolu-tion wurde dieses Kollegium aufgelöset, und zur Zeitder Republik und deö Kaiserreiches nicht wieder her-gestellt, da Specialschulen die Stelle der Universi-täten vertraten. Nach der Restauration wurden zwardie Universitäten wieder hergestellt, jedoch in verän-derter Gestalt.
8orbu8, Sorbenbaum, Eberesche, eine Pflan-zengattung, welche in die dritte Ordnung der zwölftenKlasse (leosarnirlu lii^niu) deö LilinkischenPflanzensystemö gehört und folgenden Charakter hat:Der Kelch ist fünfspaltig, die Krone fünfblättrig; aufdem Kelche stehen viele Staubfäden; drei Griffel ; diedreisamige Beere steht unten.
1) Der gemeine Sorbenbaum, die ge-meine Eberesche, Harnesche, Quickenbeere,8orbus aucnpcnia I.inn., ist schon unter Eber-äsche,^. 10, S. 20 u. f. abgehandelt worden. —Hier werden nun noch die andern beiden Arten, welcheLinne anfuhrt, unddiedaselbst Übergängen worden,nachzuholen seyn.—2)DerzahmeSorbenbaum,