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dere. HeliogabaluS schrieb in die Löffel, was einjeder von den Gästen haben sollte, welche Löffel sie dannzufällig ergreifen mußten, damit sie nicht gewahrten,was darin stehe, wo denn Einer zehn Kameele, ein An-derer zehn Fliegen, ein Dritter zehn Pfund Gold, einVierter zehn Pfund Bley rc. bekam. Welches Spieldes genannten Kaisers nur als eine Posse betrachtetwurde. Unter die Hortes eonvivules gehört es auch,wenn der Alu^ister Loiivivü durchs Loos erwähltwurde; dann auch, wenn man Einen bei den Satur-nalien zum Kaiser oder Könige erwählte, oder sonstbei einem Spiele, vorzüglich bei dem sogenannten Kö-nigs spiele.— 8ortos divlnstoriuo, waren diejeni-gen Loose, durch welche man daö Zukünftige erfahrenwollte. — 8ortos llivisoriso, waren dagegen Loose,womit man die Ehrenämter, die Provinzen, Erbschaftö-theile, Kriegsverrichtungen:c. entschied. — Hortes1'rA6N68tiiE, befanden sich in dem Tempel der For-tuna zu Pränesta oder in dem jehigen Palästina. Siestanden in besonderer Hochachtung bei den Römern.Der Ursprung derselben soll gewesen seyn, daß demNumerus Suffucius in wiederholten Träumen,und endlich auch mit Bedrohung befohlen worden sey,einen harten Fels oder Kiesel an einem gewissenOrte zu zerhauen, und da er es, obgleich unter Ver-lachung seiner Mitbürger, gethan, wären die Hortos(wahrscheinlich Würfel oder ähnliche Dinge) von ei-chenem Holze mit Buchstaben sehr alter Schrift her-vorgebrochen, die man nachher in einem Kasten vondem Holze eines besonderen OelbaumeS aufgehoben.— Wenn man nun etwas wissen wollte, so that mansie in die Hände der Bildsäule des noch säugenden Jo-vis, und zog sie dann wieder aus derselben. Die Hoch-achtung für dieselbe wurde aber noch vermehrt, alsTi-berius sie nach Rom bringen ließ, um damit denWahrsagereien, auch mit andern um Rom herum oder